Pellizzari triumphiert in den alpen: red-bull-youngster feiert rundfahrtsieg!

Trento – Giulio Pellizzari, das Shootingstar von Red Bull – Bora – hansgrohe, hat bei der Tour of the Alps einen überraschenden und doch verdienten Sieg errungen. Mit einem beeindruckenden Einzelzeitfahren und taktischem Geschick distanzierte der junge Italiener seine Konkurrenten und sicherte sich den Gesamtsieg, ein Meilenstein in seiner noch jungen Karriere.

Jasch krallt sich das bergwertungstrikot

Jasch krallt sich das bergwertungstrikot

Die Tour of the Alps 2026 ging somit an den 22-jährigen Pellizzari, der bereits im Sprint die entscheidende 5. Etappe von Trento nach Bozen für sich entscheiden konnte. Ein Triumph, der nicht nur seinen persönlichen Erfolg, sondern auch die Stärke seines Teams unterstreicht. Besonders hervorzuheben ist Lennart Jasch (Tudor), der sich mit seinem gestrigen Etappensieg und dem Gewinn des Bergwertungspokals in Szene setzte und erneut bewies, dass er zu den aufstrebenden Talenten des Radsports gehört.

Pellizzaris Sieg war kein Selbstläufer. Mit einer mutigen Attacke kurz vor dem Bonussprint gelang es ihm, seine stärksten Verfolger abzuschütteln und einen entscheidenden Vorsprung herauszufahren. Egan Bernal (Ineos Grenadiers) landete auf dem zweiten Platz, während Michael Storer (Tudor), der Titelverteidiger, den Rückschlag verdauen musste und sich mit dem vierten Platz begnügen musste.

„Es ist verrückt, hier zu stehen!“, jubelte Pellizzari im Ziel. „Ich habe heute nicht für mich gewonnen, sondern für mein Team. Sie verdienen das viel mehr als ich.“ Seine Worte zeugen von Teamgeist und Demut, Eigenschaften, die ihn sicherlich auch in Zukunft zum Erfolg führen werden.

Die Tour of the Alps war auch für Lennart Jasch ein voller Erfolg. Der junge Tudor-Fahrer zeigte eindrucksvoll seine Kletterstärke und sicherte sich das blaue Trikot des besten Kletterers. Ein weiterer Beweis dafür, dass die deutsche Radsport-Szene Nachwuchs von Weltformat hervorbringt.

Tommaso Dati (Ukyo) setzte sich im Kampf um das Rote Trikot durch und verdrängte den punktgleichen Tom Pidcock (Pinarello – Q36.5). Red Bull – Bora – hansgrohe holte sich die Teamwertung vor Ineos Grenadiers. Die Tour of the Alps 2026 wird so zu einem unvergesslichen Ereignis, das nicht nur die Stärke der etablierten Teams, sondern auch den Aufstieg junger Talente wie Pellizzari und Jasch demonstrierte.

Die Leistung von Pellizzari, der seinen ersten Rundfahrtsieg in unmittelbarer Nähe seiner Heimat feierte, ist ein starkes Zeichen für die Zukunft des italienischen Radsports. Ein Sieg, der nicht nur seine eigenen Fähigkeiten unterstreicht, sondern auch die Investitionen von Red Bull in junge Talente belohnt. Die kommenden Rennen werden zeigen, ob er seine Form halten kann und sich als einer der Top-Fahrer etablieren kann.