Pellizzari kämpft weiter: giro-drama bei red bull!
Ein Magen-Virus fegt durch das Red Bull-Bora-Hansgrohe Team im Giro d'Italia! Giulio Pellizzari, trotz seiner angeschlagenen Gesundheit, gibt den Kampf um die Gesamtklassementplätze nicht auf – ein Zeichen von Charakter und Durchhaltevermögen, das im Profisport selten genug ist.

Die virus-herausforderung für red bull
Die Nachricht von La Gazzetta dello Sport schlug ein wie eine Bombe: Neben Pellizzari, der bereits in der neunten Etappe unter heftigen Magenproblemen litt und wertvolle Zeit einbüßte, sind auch Teamkollegen Jai Hindley und Gianni Moscon von der Krankheit betroffen. Ein echtes Debakel für das ambitionierte Team, das auf eine erfolgreiche Giro-Teilnahme gehofft hatte. Die geplante Erkundungsfahrt der Zeitfahranlage am Montag konnte aufgrund des Zustands der Athleten nicht stattfinden – ein herber Rückschlag im Vorfeld der entscheidenden Etappe.
„Ich fühle mich etwas besser, aber nicht viel besser“, gab Pellizzari vor dem Start der Einzelzeitfahrt zu Protokoll. „Ich werde versuchen, durchzuhalten. Ich werde nicht aufgeben.“ Diese Worte sind mehr als nur eine sportliche Floskel; sie sind ein Bekenntnis zu seinem Team und zu seinem eigenen Ehrgeiz. Pellizzari liegt aktuell 5:15 Minuten hinter dem Führenden Afonso Eulalio und 2:51 Minuten hinter dem Titelanwärter Jonas Vingegaard (Visma | Lease a Bike), doch er will sich nicht entmutigen lassen.
Jai Hindley, der beste Red Bull-Sprinter im Gesamtklassement, scheint die Strapazen bisher am besten verkraftet zu haben. Er behauptet sich auf dem vierten Platz, lediglich 4:32 Minuten hinter Eulalio und 2:08 Minuten hinter Vingegaard. Die Einzelzeitfahrt am Dienstag wird für ihn ebenso wie für Pellizzari eine entscheidende Prüfung sein, um seine Position im Rennen zu festigen und den Rückstand auf die Konkurrenz zu verringern. Die Frage ist, ob das Team trotz der Virus-Attacke seine Stärken aufbieten kann und ob Hindley die Chance nutzen wird, sich weiter nach vorne zu arbeiten.
Die Situation zeigt deutlich, wie fragil der Erfolg im Profisport sein kann. Ein Virus, ein unglücklicher Sturz – und die sorgfältig aufgebauten Ambitionen können in wenigen Augenblicken in Rauch aufgehen. Doch gerade in solchen Momenten zeigen sich die wahren Werte des Sports: Teamgeist, Durchhaltevermögen und die unbändige Willenskraft, niemals aufzugeben. Pellizzaris Kampfgeist ist ein Beweis dafür.
