Pellegrini vor elche-duell: zwei sorgen weniger, eine bleibt!
Die Vorbereitung auf das morgige Duell gegen Elche in Sevilla verlief für Manuel Pellegrini mit gemischten Gefühlen. Während zwei der angeschlagenen Verteidiger offenbar wieder fit sind, äußert sich die Lage bei einem weiteren Spieler weiterhin besorgniserregend – ein echter Kraftakt für den ‚Ingenieur‘ kurz vor dem wichtigen Spiel.

Die abwehr steht – fast
Erfreulicherweise konnten Diego Llorente und Ricardo Rodríguez, beide mit Verletzungen angeschlagen, das Abschlusstraining ohne erkennbare Probleme absolvieren. Der zentrale Verteidiger Llorente laborierte an den Folgen eines Zusammenstoßes im letzten Spiel, während der Linksverteidiger Rodríguez frühzeitig ausgewechselt werden musste. Dass beide nun wieder mit dem Rest des Teams trainieren, nimmt Pellegrini eine große Last ab und deutet auf ihre mögliche Einsatzbereitschaft hin. Die Defensive, die in den letzten Spielen zu kämpfen hatte, könnte somit deutlich stabilisiert werden.
Doch es gibt auch einen Wermutstropfen: Natan, der Brasilianer, konnte sich dem Training nicht anschließen. Bereits am Samstag wurde er kurzfristig aus der Startelf gestrichen, und die erneute Ausfaltung seiner Beschwerden wirft Fragen nach seiner Fitness auf. Pellegrini wird in der Pressekonferenz um 12:30 Uhr Klarheit schaffen müssen, ob der Linksfuß überhaupt im Kader steht. Angesichts der bereits bekannten Ausfälle von Bartra, Ortiz und Ruibal (letzterer aufgrund der Ampelkarte) stellt Natans mögliche Absenz eine erhebliche Schwächung dar.
Das Talent schießt mit Um das Defizit im Profikader zu kompensieren, schloss sich das Trainerteam mit den Youngstern Masqué, De Roa und Rafa Oya an. Obwohl deren Einsatz unwahrscheinlich ist, zeigt dies den Bemühungen des Vereins, junge Talente zu integrieren und in den Pflichtspielbetrieb einzubinden.
Die Entscheidung liegt nun beim ‚Ingenieur‘. Kann er trotz der Ausfälle seine Mannschaft optimal aufstellen und gegen Elche einen Sieg einfahren? Die Fans dürfen gespannt sein, ob Pellegrinis taktische Finesse den Unterschied ausmacht.
