Parejo: valencia ruft, aber die kohlen müssen nicht bezahlt werden!
Ein überraschendes Signal aus dem Lager von Dani Parejo: Der Spielmacher hält die Tür für eine Rückkehr zu Valencia CF offen – und das zu Bedingungen, die selbst die erfahrensten Verhandler ins Grübeln bringen. Nach Informationen von Radio MARCA Valencia, die nun durch seine eigenen Aussagen bestätigt wurden, könnte der frühere Kapitän der Fledermäuse tatsächlich wieder an der Mestalla aufschlagen.

Die emotionale bindung zu valencia bleibt stark
Parejo, der 15 Jahre lang in Valencia lebte und dort seine Familie gegründet hat, betonte die tiefe emotionale Bindung, die er zu dem Verein und seinen Fans hegt. „Valencia war mein Leben“, gestand er in einem Interview bei El Larguero. Die Wertschätzung, die er auf den Straßen der Stadt erfährt, sei für ihn das Schönste überhaupt. „Die Leute lieben mich, und das ist mir sehr wichtig.“
Allerdings scheint Parejo nicht bereit zu sein, für eine Rückkehr seine finanzielle Unabhängigkeit aufs Spiel zu setzen. Mit einem Augenzwinkern deutete er an, dass er sich eine Rückkehr vorstellen könnte, solange die Konditionen stimmen: „Sie sollen mich nicht bezahlen lassen, das Leben ist schließlich teuer!“ Diese humorvolle Bemerkung unterstreicht, dass Parejo zwar offen für Gespräche ist, aber seine wirtschaftlichen Erwartungen ernst nimmt.
Der zentrale Mittelfeldspieler, der aktuell nach einer neuen Herausforderung sucht, betonte, dass seine Priorität weiterhin das aktive Spielen sei. „Ich fühle mich fit und sehe mich in der Lage, weiterhin auf höchstem Niveau zu performen“, erklärte er. Er wolle die Entscheidung in Ruhe mit seiner Familie besprechen, da die familiäre Situation – insbesondere die Verwurzelung seiner drei Kinder in Valencia – eine wichtige Rolle spielt.
Parejo zeigte sich offen für verschiedene Optionen, solange diese seinen sportlichen und persönlichen Ansprüchen genügen. „Wenn sich ein geeigneter Verein bietet, der zu mir und meiner Familie passt, würde ich mich freuen“, so der 34-Jährige. Eine vorzeitige Beendigung seiner Karriere schloss er jedoch aus. „Ich glaube nicht, dass ich aufhören werde, ich habe noch Optionen, um weiterzuspielen.“
Interesse aus Saudi-Arabien wurde von Parejo nicht kommentiert. Stattdessen betonte er, dass ihm die sportliche Freude und die körperliche Fitness wichtiger seien als finanzielle Aspekte. „Das Geld spielt keine Rolle. Ich möchte den Fußball genießen und mich fit fühlen – mental wie physisch.“
Die Möglichkeit eines Comebacks bei Valencia, einem Verein, für den er bereits neun Saisons in der ersten Mannschaft spielte und 2019 als Kapitän den Königspokal gewann, scheint jedoch besonders reizvoll. Die Fankurve bejubelte ihn stets, und die Erinnerungen an seine Zeit in Valencia sind noch lebendig. Ob sich dieser Traum tatsächlich erfüllt, hängt von den sportlichen Planungen und der finanziellen Situation des Vereins ab. Doch eines ist klar: Dani Parejo hat die Zeichen gesetzt – und Valencia muss nun handeln, wenn es die Dienste des erfahrenen Spielmachers zurückgewinnen will.
Neben seiner aktiven Karriere widmet sich Parejo bereits der Ausbildung zum Fußballtrainer. Er trainiert derzeit Jugendmannschaften und findet Gefallen an der Aufgabe. „Es ist befriedigend, junge Spieler zu fördern“, sagte er. Ein Engagement bei einem großen Verein ist jedoch nicht sein oberstes Ziel.
