Panathinaikos-chaos: eigentümer-eskalation droht final four-ausschluss!
Athen steht im Sport-Ausnahmezustand: Dimitris Giannakopoulos, der umstrittene Eigentümer von Panathinaikos, hat nach dem verlorenen Playoff-Spiel gegen Valencia Basket die Fassung verloren – und damit eine Kettenreaktion ausgelöst, die dem Verein teuer zu werden droht. Die Euroliga hat Ermittlungen eingeleitet, ein Ausschluss von der prestigeträchtigen Final Four in Athen rückt immer näher.
Der offizielle panathinaikos-protest: eine mischung aus rechtfertigung und anschuldigung
Nach den Vorfällen, die sich nach dem Spiel im Roig Arena zutrugen, veröffentlichte Panathinaikos eine Stellungnahme, die weniger zur Beruhigung der Gemüter beitrug. Stattdessen wurde ein breites Beschwerdebild gezeichnet, das weit über die Emotionen eines unterlegenen Teams hinausgeht. Man spricht von fliegenden Gegenständen, unsachlichen Interventionen des Sicherheitspersonals, das Spieler am Feiern hinderte, und sogar von Angriffen auf Spieler und Trainer durch gegnerische Funktionäre. Besonders der Vorfall mit Isaac Nogués, der Kendrick Nunn angegriffen haben soll, steht im Raum.
Ein Detail, das man nicht unerwähnt lassen darf: Auch Vasilis Simtsak, der Assistenztrainer, soll nach einem freundlichen Gruß an Panathinaikos-Fans Opfer eines Angriffs geworden sein. Hinzu kommt die vermeintliche willkürliche Ausweisung von Vereinsfunktionären aus der Halle und ein aggressives Verhalten des Sicherheitspersonals gegenüber den Anhängern des griechischen Teams. Der Höhepunkt war die Anrufung der Polizei, um Giannakopoulos festzunehmen, nachdem ihm unterstellt wurde, er habe die Schiedsrichter beeinflussen wollen.

Die euroliga schaltet ein: giannakopoulos steht vor einer strafe
Während Panathinaikos sich als Opfer einer feindseligen Atmosphäre darstellt, zeigt die Euroliga wenig Verständnis für das Verhalten des Eigentümers. Giannakopoulos, dessen Ruf bereits durch frühere Vorfälle, insbesondere bei der Final Four in Abu Dhabi, beschädigt wurde, muss nun mit einer empfindlichen Strafe rechnen. Bereits damals wurde er für fünf Spiele von der Teilnahme an Spielen ausgeschlossen und mit einer Geldstrafe belegt. Ein ähnliches Urteil, oder sogar eine härtere Strafe, ist nun wahrscheinlich – besonders angesichts der Wiederholung.
Die Konsequenzen könnten gravierend sein: Giannakopoulos könnte die Final Four in Athen verpassen, die sein Verein als Gastgeber ausrichtet. Ob Panathinaikos sich überhaupt für das Turnier qualifiziert, ändert nichts an der Tatsache, dass ein solches Urteil für den Eigentümer einen erheblichen Imageschaden bedeuten würde. Die Frage ist nicht, ob Giannakopoulos bestraft wird, sondern wie hart die Strafe ausfallen wird.
Die Fans von Panathinaikos wurden aufgefordert, ihre Unterstützung weiterhin mit Anfeuerungsrufen zu zeigen und den Spielern den Rücken freizuhalten, während die Verantwortlichen um eine Lösung ringen. Ob diese Strategie aufgeht, wird die kommende Zeit zeigen. Doch eines ist klar: Die Affäre Giannakopoulos hat die europäische Basketballszene in ihren Grundfesten erschüttert und wirft ein dunkles Licht auf das Verhalten von Funktionären im Profisport.
