Paderborn baut umbruch vor: wer kommt, wer geht?
Der SC Paderborn hat die Weichen für die Saison 2026/27 gestellt – mit einer Reihe von Transfers, die den Kader deutlich verändern. Während einige Leistungsträger den Verein verlassen, sind neue Kräfte hinzugekommen, um die Herausforderungen in der Bundesliga anzunehmen. Ein Blick auf die Personalbewegungen.
Neuzugänge mit perspektive
Mit Nyamekye Awortwie-Grant (Energie Cottbus) und Martin Ens (SC Verl) verstärken zwei Innenverteidiger die Abwehrreihen. Auch Tristan Zobel, der von Erzgebirge Aue zurückkehrt, soll in dieser Position für mehr Stabilität sorgen. Im Mittelfeld bekommen die Ostwestfalen mit Luka Duric (TSG Hoffenheim), Tom Baack (1. FC Nürnberg), Timur Gayret (SC Verl) und Clemens Lippmann (1860 München) gleich vier neue Optionen. Albert Millgramm vom 1. FC Magdeburg II und Marco Wörner, der ebenfalls vom SC Verl zurückkehrt, sollen im Angriff für neue Impulse sorgen. Nahuel Noll komplettiert die Neuzugänge im Tor, ebenfalls ausgeliehen von der TSG Hoffenheim.
Die Verpflichtungen zeigen, dass der SCP gezielt auf die Schwächen der Vorsaison reagiert und versucht, die Qualität des Kaders zu erhöhen. Insbesondere die jungen Talente aus den Nachwuchsleistungszentren der Bundesliga-Klubs wecken Hoffnungen für die Zukunft.

Abgänge: abschied von bekannten gesichtern
Auch in Abwehrbereiche gab es Veränderungen: Dennis Seimen wurde an den VfB Stuttgart ausgeliehen, während Calvin Brackelmann zu FC Augsburg wechselte. Im Mittelfeld verlässt David Kinsombi den Verein, der nun vereinslos ist. Die Abgänge sind Teil der Kaderverjüngung und sollen Platz für neue Spieler schaffen. Dies gelte auch für die ausgeliehenen Spieler, die nicht zurückkehren.
Die Transferperiode ist noch nicht abgeschlossen, und es ist durchaus möglich, dass in den kommenden Wochen noch weitere Spieler kommen und gehen werden. Trainer Steffen Baumgart muss nun die neue Mannschaft zusammenführen und für die anstehende Saison formen. Die Fans dürfen gespannt sein, wie sich die Veränderungen auf das Abschneiden des SCP auswirken werden. Die Vorbereitung beginnt in Kürze, und die ersten Testspiele werden zeigen, ob die Neuzugänge sich schnell integrieren können und ob die Abgänge eine größere Rolle gespielt hätten.
Die Zahlen sprechen für sich: Insgesamt sieben neue Spieler, vier Abgänge – ein deutlicher Hinweis auf den Umbruch im Kader des SC Paderborn. Ob diese Neuausrichtung zum Erfolg führt, wird die Saison zeigen. Doch eines ist klar: Der SCP geht mit einem frischen Ansatz in die neue Spielzeit.
