Algerien-österreich: war's ein abkommen? matthäus schockt!
Ein Erdbeben geht durch die Fußballwelt: Wurde Algeriens späte Ausgleichstreffer gegen Österreich bewusst eingekalkuliert, um im Achtelfinale nicht auf Spanien zu treffen? Der ehemalige Nationalspieler Lothar Matthäus schürt die Spekulationen um eine mögliche Absprache – und sorgt für heftige Diskussionen.

Die theorie: spanien als vermeintlicher albtraum
Die Schlagzeilen überschlagen sich. Nach dem 3:3 in der Schlussphase des Gruppenspiels gegen Österreich, das Algerien noch mitnehmen konnte, kursieren wildeste Theorien. Die Kernaussage: Algerien wollte unbedingt vermeiden, im Achtelfinale auf den haushohen Favoriten Spanien zu treffen. Ein Duell, das für die nordafrikanische Mannschaft wohl aussichtslos gewesen wäre. War das 3:3 also ein kalkuliertes Ergebnis, um den vermeintlich leichteren Weg ins Viertelfinale zu ebnen?
Lothar Matthäus, der als einer der prägendsten deutschen Fußballer gilt, nimmt in seiner Analyse kein Blatt vor den Mund. „Es ist eine Verschwörungstheorie, ja. Aber ich finde, es ist durchaus denkbar!“, so der Sky-Experte. Er bezieht sich auf die Tatsache, dass Algerien in der Schlussphase des Spiels ungewöhnlich passiv agierte, anstatt das Siegtor zu forcieren.
Lo, was niemand offen anspricht: Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solches Szenario tatsächlich stattfindet, ist zwar gering, aber die Diskussion zeigt, wie tief das Misstrauen gegenüber manipulierten Ergebnissen in der Fußballwelt sitzt. Gerade in Zeiten von immer größer werdenden finanziellen Interessen und fragwürdigen Dealings im internationalen Fußball sind solche Spekulationen nicht von der Hand zu weisen.
Die österreichische Nationalmannschaft steht nun vor dem Ausscheiden. Ob die Spieler der ÖFB-Auswahl die Vorwürfe ernst nehmen oder als reine Nebensächlichkeit abtun, bleibt abzuwarten. Fest steht: Der Vorfall wirft einen bitteren Beigeschmack auf das ansonsten spannende Turnier.
