Tuchel lässt die bombe platzen: anderson rast für 135 mio. zu city – noch vor dem achtelfinale
Als die Three Lions gerade den Gruppensieg gegen Panama perfekt gemacht haben, schob Thomas Tuchel ganz nebenbei eine Transfer-Sensation nach. Elliot Anderson, 23, wechselt von Nottingham Forest zu Manchester City – für 135 Millionen Euro und während der laufenden WM. Der Medizincheck lief bereits im englischen Quartier, grünes Licht ist da.
Der deal steht unmittelbar bevor
„Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass alles vor dem Achtelfinale über die Bühne geht“, sagte Tuchel in einem Interview mit Sky Sports. Keine Fitness-Bedenken, keine Blessuren – nur noch die letzten Unterschriften fehlen. Anderson selbst lief in beiden WM-Gruppenspielen von Beginn an auf und bestätigte die Form, die ihn in den vergangenen Monaten zum Leistungsträger bei Forest gemacht hat.
350.000 Euro pro Woche, 18 Millionen im Jahr – das Gehalt des Mittelfeld-Motors sprengt selbst die Dimensionen des aktuellen Premier-League-Geldregens. Dennoch bleibt der Isak-Deal von Liverpool mit 145 Millionen Euro Spitzenreiter. Anderson wird damit zum teuersten Engländer der Geschichte, nicht zum teuersten Transfer überhaupt.

Von newcastle über nottingham bis ins nationalteam
Vor zwei Jahren zahlte Forest noch 41,2 Millionen Euro Ablöse an Newcastle United – damals galt der Preis bereits als hochgegriffen. Heute wirkt die Summe wie ein Schnäppchen. Anderson lieferte Tore, Vorlagen, Balleroberungen und eine kühle Präsenz auf dem Rasen, die Tuchel sofort schätzte. Nach dem Testspiel gegen Costa Rica fiel der Bundestrainer ins Schwärmen: „Er hat das komplette Paket. Punkt.“
Mit diesem Transfer rückt nicht nur die Premier League näher zusammen, sondern auch die Frage, wie viel Atmosphäre ein einzelner Spieler noch ertragen kann. 135 Millionen Ablöse, 18 Millionen Jahresgehalt, WM-Kader, mögliches Achtelfinale – Elliot Anderson wird zum Dreh- und Angelpunkt Englands und gleichzeitig zum finanziellen Wahnsinn der Liga.
Die nächsten 48 Stunden entscheiden, ob der Rekord-Deal vor dem wichtigsten Spiel der Three Lions unter Dach und Fach ist. Dann könne Tuchel wieder nur Fußball reden – oder die nächste Bombe zünden.
