O'malley zertrümmert zahabi und kassiert einen kälteschock von topurias bruder

Sean O'Malley schlug in Washington wie ein Blitz ein – 4:27 Minuten im zweiten Durchgang, Aiemann Zahabi lag mit zuckenden Beinen am Boden. Die Halle tobte, doch im Tunnelschlag zog sich eine eisige Stille durch den „Suga“-Camp. Grund: Aleksandre Topuria, Ilia’s älterer Bruder, ignorierte ihn völlig.

Der handschlag, der nie kam

„Ich ging die Ecke ab, hab jedem in Ilia’s Team die Hand gegeben – sogar dem Cutman“, erzählte O’Malley in Tim Welch’s YouTube-Show. „Aleksandre sah mich nicht mal an. Kein Nicken, kein Wort. Ich glaube, der mag mich einfach nicht.“ Welch lachte nervös, doch die Kamera fing O’Malleys irritierten Blick ein.

Die Szene spielte sich während der Fight Week ab, kurz nachdem „El Matador“ Justin Gaethje via Flying-Knee in die Schatten schickte. Aleksandre war extra aus Spanien angereist, um seinen Bruder zu cornern. O’Malley hingegen schwärmte öffentlich von Ilia’s Striking und nannte ihn „den technischsten Puncher im Federgewicht“.

Zwei gewichtsklassen, eine alte rechnung

Zwei gewichtsklassen, eine alte rechnung

Der tiefe Grund für die Kälte? Vielleicht liegt er in einem Satz, den O’Malley vor knapp zwei Jahren fallen ließ: „Bringt mich nach Madrid, ich will zwei Gürtel.“ Damals trug er noch Gold bei 135 Pfund und kokettierte mit einem Sprung nach oben – direkt in Ilia’s Reich. Die UFC plante intern sogar ein Interim-Titel-Duell, bis Merab Dvalishvili O’Malley’s Regenbogen-Traum zerstörte.

Heute steht Aleksandre selbst im Bantamgewicht. Sein Debüt im Februar 2025 war ein Statement: zwei Kämpfe, zwei vorzeitige Siege. Die Divisions-Grenze verschiebt sich. Was vor Monaten noch Utopie war – O’Malley vs. Topuria –, wird mit jedem Aleksandre-Sieg realistischer.

Der bruder als stummer rivale

Der bruder als stummer rivale

In der Kabine nach dem Fight saß O’Malley mit Eisbeuteln an der Hand und schaute auf sein Handy. Keine DM von Aleksandre, keine Entschuldigung. Nur eine Instagram-Story von Ilia, die das Flying-Knee in Endlosschleife zeigt. „Manchmal ist Schweigen lauter als jede Provokation“, murmelte „Suga“ und tippte selbst eine Story: ein Selfie mit der Kamera, darunter die Zeile „Respect is earned, not ignored“.

Die UFC liebt solche Mikro-Dramen. Matchmaker Mick Maynard speicherte Aleksandre auf seiner internen Watchlist. Ein Sieg im September gegen einen Top-15-Rivalen, und die Bruder-Storyline schreibt sich von selbst. O’Malley weiß es, Aleksandre auch. Die Bühne ist gebaut – nur der Vorhang fehlt noch.

Die Kälte in Washington war keine Laune, sondern ein Statement. Und wenn Aleksandre weiter so siegt, wird der nächste Handschlag nicht in der Halle stattfinden, sondern im Oktagon – mit Handschuhen und böser Absicht.