Olympia-skandal um wonderbra: chemmy alcott enthüllt kuriose geschichte von vancouver 2010

Ein ungewöhnlicher olympia-vorfall: chemmy alcott und das wonderbra-dilemma

Chemmy Alcott, die 43-jährige vierfache Olympia-Teilnehmerin, hat eine bemerkenswerte Geschichte aus den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouverenthüllt. Die britische Skirennläuferin, die damals bereits mit gebrochenen Rippen antrat, geriet aufgrund eines unerwarteten Hindernisses in Konflikt mit den Olympia-Regularien: ihrem Wonderbra.

Verletzung und die suche nach schutz

Verletzung und die suche nach schutz

Alcott wollte trotz ihrer Verletzung unbedingt an den Spielen teilnehmen. Die Ärzte des Team GB waren besorgt um ihre Gesundheit und ließen eine spezielle, synthetische Brustplatte anfertigen, um ihren Oberkörper während der Rennen zu schützen. Diese Platte sollte über ihrem Sport-BH getragen werden, um zusätzlichen Schutz zu bieten.

Der unerwartete größenfaktor

Der unerwartete größenfaktor

Wie Alcott im Podcast „The Sports Agents“ erzählte, trug sie zum Zeitpunkt der Vermessung für die Brustplatte zufällig einen Wonderbra. “Ich bin mit gebrochenen Rippen nach Vancouver gereist, um dort zu fahren. Die Ärzte von Team GB waren besorgt, also schickten sie mich los, um eine synthetische Brustplatte anfertigen zu lassen.” Dieser Umstand führte dazu, dass die Platte deutlich größer ausgefallen ist, als tatsächlich nötig gewesen wäre.

Aerodynamische bedenken und das olympia-verbot

Aerodynamische bedenken und das olympia-verbot

Bei dem Versuch, mit der Brustplatte zu fahren, wurde diese jedoch von den Offiziellen verboten. Der Grund: Die überdimensionierte Platte veränderte den Luftstrom und entsprach somit nicht den Regularien. “Ich dachte nur: ‚Ich habe gebrochene Rippen und will mich nicht noch einmal verletzen – und jetzt habe ich diese Brustplatte, die eigentlich eher für Lady Gaga geeignet ist!‘”, so Alcott.

Die entscheidung: starten oder aufgeben?

Alcott stand vor der Wahl: Entweder die Brustplatte ablegen oder auf einen Start bei den Olympischen Spielen verzichten. Sie entschied sich, trotz der Verletzung und der kurzfristigen Umstellung, an allen fünf alpinen Disziplinen teilzunehmen. Ihr bestes Ergebnis war ein elfter Platz in der Super-Kombination.

Eine karriere voller hingabe

Insgesamt startete Chemmy Alcott bei vier Olympischen Winterspielen (2002, 2006, 2010 und 2014) und hat sich einen Namen als eine der bekanntesten britischen Wintersportlerinnen gemacht. Ihre Geschichte zeigt, wie viel Hingabe und Leidenschaft hinter dem Erfolg im Sport stecken können – selbst wenn es mal zu kuriosen Situationen kommt.

Weitere olympische nachrichten

  • Medaillenspiegel: Wie entwickelt sich der Kampf um die Medaillen?
  • Olympische Winterspiele 2026: Ein Ausblick auf die kommenden Spiele.
  • Lisa Vittozzi: Überraschender Rücktritt der Goldmedaillengewinnerin?