Olympia-gold für minnesota: jessica diggins läuft für ihre heimat
- Olympia-gold für minnesota: jessica diggins läuft für ihre heimat
- Sorgen um die heimat überschatten trainingsfokus
- Erschütternde erfahrungen in minneapolis
- Diggins als botschafterin eines respektvollen amerika
- Eine karriere neigt sich dem ende zu
- Julia kern und die deutsch-amerikanischen wurzeln
- Die werte, für die sie kämpft
Olympia-gold für minnesota: jessica diggins läuft für ihre heimat
Von Stefan Fischer, TSV Pelkum Sportwelt
Sorgen um die heimat überschatten trainingsfokus
Jessica Diggins, die Goldmedaillengewinnerin im Skilanglauf, macht sich große Sorgen um die Situation in ihrer Heimat, Minnesota. Kurz vor den Winterspielen in Italien erklärte die 34-Jährige, dass es ihr schwerfalle, sich voll und ganz auf den Sport zu konzentrieren, angesichts der Ereignisse in den USA. Sie wolle den Menschen in Minnesota durch ihre Leistungen Freude bereiten.

Erschütternde erfahrungen in minneapolis
Die US-Regierung hatte vor Wochen tausende Bundesbeamte nach Minneapolis und in den Bundesstaat Minnesota entsandt. Diese Intervention führte zu tödlichen Schüssen auf US-Bürger. Diggins zeigte sich erschüttert und betonte, dass viele Menschen in ihrer Nachbarschaft versuchen, sich gegenseitig zu schützen. „Sie haben gesagt: Gib alles, das macht uns glücklich. Du kannst uns repräsentieren.“

Diggins als botschafterin eines respektvollen amerika
Die Skilangläuferin, die 2018 in Pyeongchang Gold im Teamsprint gewann, sieht ihre vierte Teilnahme an Winterspielen als eine Möglichkeit, ein positives Bild von Amerika zu vermitteln. „Ich stehe für eine Version von Amerika, die respektvoll, liebevoll, fürsorglich und offen ist. Mir ist es wichtig, genau das der Welt zu zeigen.“
Eine karriere neigt sich dem ende zu
Diggins wird ihre Karriere nach dieser Saison beenden. Sie möchte ihre letzten Rennen nutzen, um ihre Werte zu vertreten und den Menschen in Minnesota Hoffnung zu geben. Ihre Leistung soll ein Zeichen für Zusammenhalt und Respekt sein.
Julia kern und die deutsch-amerikanischen wurzeln
Auch Teamkollegin Julia Kern äußerte sich zu dem Thema. Ihre Eltern sind aus Deutschland in die USA ausgewandert. Sie betonte die Vielfalt und die vielen Möglichkeiten, die Amerika bietet. „Wir wollen zeigen, dass es so viel gibt, wofür man dankbar sein kann.“ Kerns Mutter, Dorothee Kern, war in den 1990er Jahren Basketball-Nationalspielerin und wanderte in die USA aus.
Die werte, für die sie kämpft
Diggins und Kern wollen mit ihren Leistungen zeigen, dass Sport mehr ist als nur Wettbewerb. Es geht auch um Werte wie Respekt, Zusammenhalt und die Vertretung von Idealen. Sie sehen sich als Botschafterinnen eines positiven Amerika, das für alle offen ist.
