Olympia mailand cortina: skispringen – dsv mit gemischten gefühlen nach auftakt

Enttäuschung beim deutschen skisprungteam in predazzo

Die deutschen Skispringerinnen um Selina Freitag, Katharina Schmid, Agnes Reisch und Juliana Seyfarth hatten einen schwierigen Start in die Olympischen Spiele 2026 in Mailand Cortina. Obwohl solide Ansätze erkennbar waren, reichte es nicht für eine Medaille. Eurosport-Experte Martin Schmitt analysierte die Leistung und sieht noch Luft nach oben.

Freitag mit licht und schatten

Freitag mit licht und schatten

Selina Freitag erreichte mit Platz sieben als beste Deutsche auf der Normalschanze eine solide, aber nicht herausragende Platzierung. Im zweiten Durchgang konnte siesich um vier Plätze verbessern. Schmitt kommentierte: “Sie kam in dieser Saison auf der kleinen Schanze noch nie richtig in den Flow. Dann wird es in einer solchen Situation schwer.” Freitag habe alles riskiert, aber die Rechnung sei nicht ganz aufgegangen.

Schmid kämpft mit den bedingungen

Schmid kämpft mit den bedingungen

Katharina Schmid, die als deutsche Fahnenträgerin bei der Eröffnungsfeier im Fokus stand, hatte mit den Bedingungen zu kämpfen. Vor allem der Rückenwind erschwerte ihr die Sprünge. Schmitt erklärte: „Im zweiten Durchgang hatte sie keine guten Bedingungen, andere hatten es besser. Trotzdem wäre mehr drin gewesen, auch technisch.“

Reisch und seyfarth mit luft nach oben

Auch Agnes Reisch (9.) und Juliana Seyfarth (32.) blieben hinter den Erwartungen zurück. Schmitt betonte, dass ein entscheidender Qualitätsprung fehlte, der auch Selina Freitag hätte helfen können. Die Analyse des Teams wird zeigen, was verbessert werden muss.

Mixed-team: hoffnung für freitag und reisch?

Am 10. Februar besteht für mindestens zwei Springerinnen eine weitere Chance auf Edelmetall im Mixed-Wettkampf. Aktuell haben Freitag und Reisch die besten Karten für eine Teilnahme. Schmitt zeigte sich jedoch kritisch: “Trotzdem wäre mehr drin gewesen, auch technisch. Das wird sie mit dem Team eingehend analysieren.”

Schmids abschiedswettkampf auf der großschanze

Katharina Schmid wird im Mixed-Wettbewerb wahrscheinlich zuschauen. Ihr Fokus liegt auf dem letzten Wettkampf ihrer Karriere auf der Großschanze am 15. Februar. Schmitt glaubt, dass die Rolle der Fahnenträgerin Schmid emotional belastet hat und sie nun wieder in den Wettkampfmodus finden muss.

Schmitt: schmid muss den schalter umlegen

“Ich glaube, für sie kam zuletzt viel zusammen – auch mit der Rolle der Fahnenträgerin. Das hat ihr sehr viel bedeutet, das war sehr emotional”, so Schmitt. Er ist jedoch zuversichtlich, dass Schmid auf der Großschanze ihre Qualitäten besser ausspielen kann und hofft auf eine erfolgreiche Abschiedsvorstellung. Dort komme sie besser zurecht.

Olympia mailand cortina 2026: ein überblick

DisziplinBeste DeutschePlatzierung
Normalschanze DamenSelina Freitag7.
Normalschanze DamenAgnes Reisch9.
Normalschanze DamenKatharina Schmid16.
Normalschanze DamenJuliana Seyfarth32.