Olympia 2026: favoriten, überraschungen und doping-skandale in bormio

Olympia 2026: der start in bormio – ein blick auf die favoriten und herausforderungen

Mit dem ersten Abfahrtstraining der Männer ist die Olympia 2026 in Bormio offiziell eröffnet worden. Die ersten Medaillenentscheidungen fallen am Samstag. Die Erwartungen sind hoch, und unser Team von TSV Pelkum Sportwelt hat zehn Thesen aufgestellt, die diese Spiele zu einem historischen Ereignis machen könnten. Wir werfen einen Blick auf die vielversprechendsten Athleten, mögliche Überraschungen und die Schattenseiten des Sports.

Schweizer medaillenhoffnungen im ski alpin

Unter den Schweizern gilt Franjo von Allmen als einer der stärksten Medaillenkandidaten. Doch auch Marco Odermatt, Alexis Monney und Loïc Meillard gehören zu den Top-Favoriten. Besonders Odermatt scheint in Riesenslalom kaum zu schlagen. Die Chancen auf Gold in der Team-Kombination sind ebenfalls sehr realistisch.

Finnlands langer weg zur ski-medaille

Finnlands langer weg zur ski-medaille

Für Finnland könnte 2026 ein historischer Moment sein. Bisher hat das Land im Ski Alpin nur wenige Erfolge gefeiert. Die einzige Medaille gelang 2006 durch Tania Poutiainen im Riesenslalom (Silber). Doch mit Eduard Hallberg und möglicherweise in der Team-Kombination mit Elian Lehto besteht die Möglichkeit, diese Durststrecke zu beenden. Der legendäre Kalle Pallander verpasste während seiner Karriere übrigens eine Olympia-Medaille.

Doping-skandal überschattet den start

Doping-skandal überschattet den start

Leider steht Olympia auch dieses Jahr im Schatten eines Doping-Skandals. Die italienische Biathletin Rebecca Passler wurde kurz vor den Spielen positiv auf Letrozol getestet und wird nicht teilnehmen können. Dies wirft einen dunklen Schatten auf die Spiele und lässt befürchten, dass weitere Fälle ans Licht kommen werden.

Schweiz als pionier bei neuen sportarten

Schweiz als pionier bei neuen sportarten

Die Schweiz hat eine beeindruckende Tradition darin, bei der erstmaligen Austragung neuer Sportarten erfolgreich zu sein. Athleten wie Gian Simmen, Philipp Schoch, Tanja Frieden und Mike Schmid holten Gold bei der Olympia-Premiere ihrer Disziplin. Nun ist Ski Mountaineering neu im Olympia-Kalender, und die Schweiz mit Jon Kistler und Marianne Fatton in guter Position.

Curling-dominanz der schweiz

Curling-dominanz der schweiz

Die Schweiz ist seit langem eine Curling-Nation. Das Team Tirinzoni gehört zu den großen Favoritinnen, und auch die Männer und das Mixed-Duo Schaller/Hürlimann-Schaller haben gute Chancen auf Edelmetall. Interessant ist, dass auch die Italienerin Elena Mathis, ein Stück Schweiz, im Team der Konkurrenz mitspielt.

Brasilien hofft auf die erste winter-medaille

Für Brasilien könnte Olympia 2026 zu einem historischen Moment werden. Lucas Pinheiro Braathen schreibt bereits jetzt Geschichte und könnte die erste Winter-Medaille für das fußballbegeisterte Land holen. Dies würde nicht nur Brasilien, sondern den gesamten südamerikanischen Kontinent erlösen.

Überraschungen im damen-ski alpin?

Eine Überraschung könnte die Schweizer Damen im Speed-Ski Alpin liefern. Obwohl sie bisher nicht zu den Top-Favoritinnen zählen, hat beispielsweise Corinne Suter bewiesen, dass sie im richtigen Moment abliefern kann. Der Sieg von Malorie Blanc im Super-G von Crans-Montana gibt ebenfalls Hoffnung.

Schweizer biathletinnen auf medaillenjagd

Die Schweizer Biathletinnen haben im Olympia-Medaillenspiegel bisher wenig vorzuweisen. Selina Gasparin gewann 2014 die einzige bisherige Medaille (Silber). Die Frauen-Staffel hat nun die Chance, Geschichte zu schreiben und mit Aita Gasparin einen familieninternen Kreis zu schließen.

Schweiz vor österreich im medaillenspiegel?

Ein immer wiederkehrendes Thema ist der Kampf um den Platz im Medaillenspiegel. Wir prognostizieren 18 Medaillen für die Schweiz – eine Marke, die für Österreich schwer zu erreichen sein dürfte.

Josi als spieler des turniers?

Die Schweizer Hockey-Nationalmannschaft wird es schwer haben, gegen die Großmächte wie Kanada, die USA und Schweden zu bestehen. Doch einzelne Spieler wie Roman Josi, der bereits bei der WM 2013 zum MVP ausgezeichnet wurde, könnten brillieren und zu einer persönlichen Auszeichnung kommen.