Olympia 2026: enttäuschung für hennig dotzler beim skiathlon – schlickenrieder kritisiert taktik
Enttäuschender start für katharina hennig dotzler
Der Olympia-Auftakt der deutschen Langläuferinnen verlief nicht wie erhofft. Besonders Katharina Hennig Dotzler erlebte beim 20 km Skiathlon einen schwierigen Tag und landete mit über fünf Minuten Rückstand auf Platz 30. Nach einer längeren Erkrankung vor den Spielen hatte sie sich höhere Ziele gesetzt. Die Frage stellt sich nun, ob die erhofften Medaillen noch in Reichweite sind.

Hennig dotzler: „nicht mein sahnetag“
„Ich habe schnell gemerkt, dass es nicht mein Sahnetag war“, so Hennig Dotzler nach dem Rennen. Nach einer soliden Leistung im klassischen Stil, auf Rang elf nach 10 km, brach sie im Skating-Teil deutlich ein. Sie verlor fast vier Minuten auf die Spitze und verpasste damit die erhofften Top-Platzierungen. Es war ihr drittschlechtester Skiathlon in ihrer Karriere.

Schlickenrieder: kritik an der renntaktik
Bundestrainer Peter Schlickenrieder analysierte, dass Hennig Dotzler zu früh zu viel Energie investiert hatte. „Katha hat versucht, lange vorn mitzulaufen. Das hat ihr richtig Energie gekostet“, erklärte er. Er mahnte, in den nächsten Rennen ein eigenes Rennen zu fahren und nicht zu früh zu attackieren. Die anspruchsvolle Strecke und die warmen, nassen Bedingungen trugen ebenfalls zu den großen Abständen bei.

Positives beispiel pia fink
Im Gegensatz zu Hennig Dotzler zeigte Pia Fink eine starke Leistung. Sie kämpfte sich nach einem schwierigen Start im Skating-Teil noch auf Platz zwölf nach vorn – ihr bestes Olympia-Ergebnis und eine persönliche Bestleistung im Skiathlon. Schlickenrieder lobte Fink dafür, frühzeitig ihr eigenes Rennen zu gehen.

Materialprobleme im klassischen stil?
Hennig Dotzler erwähnte auch, dass es im klassischen Stil materialtechnisch nicht alles perfekt lief. „Und wir waren materialtechnisch im Klassischen auch nicht 100 Prozent dabei“, fügte sie hinzu. Man wolle diesen Aspekt schnellstmöglich verbessern, um in den folgenden Rennen besser vorbereitet zu sein. Die Staffeln sollen der Fokus sein.

Blick nach vorne: staffeln und 50 km klassisch
Hennig Dotzler blickt trotz des enttäuschenden Starts optimistisch nach vorne. Sie hofft, in den Staffeln um Medaillen mitlaufen zu können und setzt ihre Hoffnungen auf den 50 km klassischen Stil, bei dem sie auf einen guten Tag und das nötige Glück setzt. „Ich will mit den Mädels in den Staffeln laufen und dann um Edelmetall mitlaufen“, so ihre Aussage.

Die ergebnisse im überblick
| Platz | Athletin | Zeit |
|---|---|---|
| 1 | Frida Karlsson (SWE) | 43:38.8 |
| 2 | Ebba Andersson (SWE) | 43:40.1 |
| 3 | Heidi Weng (NOR) | 43:42.5 |
| 30 | Katharina Hennig Dotzler (GER) | 48:38.9 |
Die Olympischen Spiele in Mailand/Cortina 2026 versprechen weiterhin spannende Wettkämpfe und viele emotionale Momente. Wir bleiben dran!
