Nowitzki bot sich für kobe? der verpasste deal, der die nba verändert hätte
Was wäre gewesen, wenn Kobe Bryant in den 90ern nach Dallas gewechselt hätte? Ein Deal, der die NBA-Geschichte neu geschrieben hätte, platzte damals nur knapp – und Dirk Nowitzki spielte dabei eine überraschende Rolle. Mark Cuban, der Besitzer der Mavericks, enthüllte nun Details, die NBA-Fans schockieren und faszinieren.
Die verhandlungen eskalierten während „dancing with the stars“
Die Geschichte ist so absurd, dass sie fast wie ein Hollywood-Drehbuch klingt. Cuban, damals noch in den Verhandlungen mit den Los Angeles Lakers um Kobe Bryant, soll die Gespräche während seiner Teilnahme an „Dancing with the Stars“ in jeder freien Minute weitergeführt haben. Er war sich so sicher, dass der Tausch zustande kommen würde, dass er intern bereits von einem vollendeten Deal ausging. Es stand kurz davor: Josh Howard, Jason Terry und eine Reihe von First-Round-Picks sollten für den Superstar aus Kalifornien nach Dallas wechseln. Jerry Buss, der damalige Lakers-Besitzer, hatte dem Deal sogar schon zugestimmt.
Doch dann kam Mitch Kupchak ins Spiel. Der damalige General Manager der Lakers soll Bryant von einem Wechsel abgebracht haben. Ein entscheidender Moment, der die NBA-Landschaft für immer veränderte. Dallas verpasste die Chance, eines der dominantesten Duos der Geschichte zu formen: Dirk Nowitzki und Kobe Bryant Seite an Seite.

Nowitzkis überraschendes angebot: „tradet mich für kobe!“
Der Clou an der Sache: Dirk Nowitzki, damals bereits eine feste Größe in Dallas, soll sich aktiv für den Trade eingesetzt haben. Laut Cuban bot der deutsche Superstar an, selbst gegen Kobe getauscht zu werden. „Du kannst mich traden. Ich würde mich auch für Kobe traden“, soll Nowitzki gesagt haben. Ein unglaubliches Statement, das zeigt, wie sehr sich Nowitzki und die Mavericks nach Bryant sehnten. Das Ziel war klar: Beide Superstars sollten in Dallas zusammenspielen und die Liga dominieren.
Obwohl dieser Deal letztendlich scheiterte, prägten beide Spieler ihre Ären auf herausragende Weise. Kobe Bryant gewann 2009 und 2010 zwei weitere NBA-Titel, während Dirk Nowitzki 2011 mit den Mavericks sensationell den Titel gewann – und dabei sogar Bryant und die Lakers in der ersten Runde in einem Sweep ausschaltete. Eine ironische Wendung des Schicksals, die zeigt, wie der Sport manchmal seine eigenen Gesetze schreibt. Die Vorstellung, wie Bryant und Nowitzki zusammen in Dallas agiert hätten, bleibt jedoch eine faszinierende „Was wäre wenn“-Frage, die NBA-Fans weiterhin beschäftigt.
