Niners chemnitz drehen thriller in trier – gladiators mit neuem selbstbewusstsein

Spannung bis zum schluss in trier

Am Sonntagabend lieferten sich die Gladiators Trier und die Niners Chemnitz ein packendes Duell in der Easycredit Basketball-Bundesliga. Mit einem Endergebnis von 100:105 zugunsten der Gäste, war das Spiel bis zur letzten Sekunde hart umkämpft. Insgesamt wurden 205 Punkte erzielt, wobei ein Herzschlag-Finale für Nervenkitzel sorgte.

Drehbuch mit überraschendem verlauf

Drehbuch mit überraschendem verlauf

Dreieinhalb Minuten vor dem Ende führten die Gladiators Trier mit knappen 89:88. Doch innerhalb von nur 84 Sekunden starteten die Niners Chemnitz einen furiosen 8:0-Lauf und kippten das Spiel völlig zu ihren Gunsten. Dieser entscheidende Moment markierte den Wendepunkt der Partie.

Triers sportdirektor mit klarer ansage

Trotz der knappen Niederlage herrschte bei den Gladiators Trier eine positive Stimmung. Sportdirektor Don Beck verkündete in der Halbzeitpause ein ambitioniertes Ziel: „Wir haben unser erstes Saisonziel erreicht!“. Bisher hatten die Aufsteiger bescheiden agiert und den Klassenerhalt als primäres Ziel genannt. Nun blicken sie mutig in Richtung Playoffs.

Gladiators übertreffen erwartungen

Vor der Heimpleite gegen Chemnitz hatten die Gladiators mit 12 Siegen aus 19 Spielen den vierten Platz belegt. Damit haben sie die Erwartungen bereits weit übertroffen. Im Vergleich dazu steht Heidelberg mit nur fünf Saisonsiegen auf dem ersten Abstiegsplatz. Die Gladiators haben in ihrer Debütsaison in der BBL bereits sieben von neun Heimspielen gewonnen.

Spielverlauf im detail

Das Spiel war geprägt von insgesamt 14 Führungswechseln. Chemnitz konnte im zweiten Viertel mit einem 50:39 nach einem Lay-up von Bedime die höchste Führung erzielen. Trier kämpfte sich jedoch zurück und übernahm im vierten Viertel durch Adekunle wieder die Führung (89:88). Doch der spätere Lauf der Gäste entschied das Spiel.

Chemnitz marschiert auf play-in-plätze zu

Mit dem zweiten Sieg in Folge verkürzt Chemnitz den Abstand zu den Play-In-Plätzen und klettert auf den zwölften Rang. Die Niners zeigen eine starke Form und sind auf dem besten Weg, sich für die Playoffs zu qualifizieren.

Reaktionen nach dem spiel

Clay Guillozet (Trier, 17 Punkte) zeigte sich nach dem Spiel sachlich: „Man lernt mehr von den Spielen, die man verliert, als von denen, die man gewinnt. Wir haben einfach zu langsam angefangen und waren nicht intensiv genug. Wir dürfen uns nicht gleich zu Beginn ein solches Loch graben.“ Roman Bedime (Chemnitz, 17 Punkte, Karriere-Bestwert) freute sich über seinen persönlichen Erfolg, blickte aber bereits auf die nächsten Aufgaben: „Ich freue mich über mein Karriere-High, aber morgen denke ich da schon nicht mehr dran.“

Top-scorer des abends

  • Jordan Roland (Trier): 22 Punkte
  • Yoerdan Minchev (Chemnitz): 22 Punkte, 9 Rebounds
TeamPunkteRebounds
Gladiators Trier100-
Niners Chemnitz105-