Nikaido entkam dubai-falle – jetzt greift er in lahti an
Fast eine Woche lang saß Ren Nikaido in Dubai fest. Kein Gepäck, gesperrter Luftraum, Krieg in der Nachbarschaft. Der japanische Skispringer, aktuell Dritter im Gesamtweltcup, erlebte eine Anreise, die sich wie ein schlechter Abenteuerfilm anfühlte – und das mitten in der heißesten Phase der Saison.

Von tokio nach dubai, von dubai ins nirgendwo
Der 24-Jährige wollte eigentlich nur kurz durchatmen. Ein paar Tage Heimat in Japan, dann zurück nach Europa zum Skiflug-Weltcup in Bad Mitterndorf. Daraus wurde nichts. Zunächst streikte die Technik im Flieger am Tokioter Flughafen Narita – Nikaido musste raus aus dem Flugzeug, das Nachtflugverbot tat den Rest. Neustart am nächsten Morgen, neue Route: über die Vereinigten Arabischen Emirate.
Das war die falsche Wahl. Er landete in Dubai ohne sein Gepäck, und dann schloss sich der Luftraum. Die militärischen Auseinandersetzungen im Iran hatten die Region lahmgelegt. Nikaido blieb hängen – seit Samstag vergangener Woche, während seine Konkurrenten in Österreich durch die Luft flogen.
