Niedermaier kämpft sich auf das podium – vollering triumphiert in italien!

Ein dramatischer Abschluss der Giro d’Italia Women! Antonia Niedermaier hat als zweitbeste Deutsche seit 13 Jahren das Podium erklimmt, während Demi Vollering ihre Grand-Tour-Dominanz eindrucksvoll unterstreicht und Anna van der Breggen im entscheidenden Anstieg die Segel streichen ließ. Eine Achterbahn der Gefühle für alle Beteiligten!

Vollerings triumph – van der breggens scheitern

Die Niederländerin Demi Vollering krönte ihre bereits beeindruckende Karriere mit dem Gesamtsieg bei der Giro d’Italia Women. Mit Siegen bei der Tour de France Femmes 2023, der Vuelta a España Feminas 2024 und 2025 demonstrierte sie eine schier unaufhaltsame Form. Doch der Weg zum Sieg war keineswegs einfach. Anna van der Breggen, die vor dem letzten Tag mit einem Vorsprung von 49 Sekunden führte, brach beim entscheidenden Anstieg ein und verlor das Rosa Trikot.

Niedermaier belegte auf der 145 Kilometer langen Schlussetappe rund um Saluzzo den dritten Platz hinter der Italienerin Elisa Longo Borghini und Niamh Fisher-Black aus Neuseeland. Sie gehörte zeitweise zu einer Spitzengruppe und lag kurzzeitig in Führung, bevor Vollering als Solistin davonfuhr. Die deutsche Meisterin zeigte einen beeindruckenden Kampfgeist, der ihr den wohlverdienten Platz auf dem Podium sicherte.

Ein historischer erfolg für deutschland

Ein historischer erfolg für deutschland

Mit ihrem zweiten Platz ist Antonia Niedermaier erst die vierte deutsche Fahrerin nach Petra Rossner (1988), Claudia Lichtenberg (2008, 2009, 2013) und Judith Arndt (2010, 2011), die es bei der Giro d’Italia auf das Podium schafft. Claudia Lichtenberg holte 2009 sogar den einzigen deutschen Sieg in der Geschichte dieser prestigeträchtigen Rundfahrt. Niedermaier fehlten am Ende lediglich 30 Sekunden zu Vollering – eine knappe Niederlage in einem hart umkämpften Rennen.

Ihr Team Canyon zeigte eine hervorragende Leistung, obwohl das Team mit einigen Rückschlägen zu kämpfen hatte. Die jungen Talente des Teams sorgten für frischen Wind und zeigten, dass die deutsche Frauenfußballszene auf einem guten Weg ist. Niedermaier selbst fuhr bereits im letzten Jahr auf Rang fünf und konnte sich auch 2024 und 2023 das weiße Trikot der besten Nachwuchsfahrerin sichern. Ihr erster Giro-Etappensieg datiert von 2023.

Die Verkürzung der letzten Etappe aufgrund abgerutschten Schnees sorgte für zusätzliche Spannung. Die Organisatoren mussten reagieren, um die Sicherheit der Fahrerinnen zu gewährleisten. Ein riskantes Finale, das Vollering mit beeindruckender Souveränität meisterte.