Duplantis patzt: sensationell verliert superstar vor heimpublikum!

Schock in Stockholm: Armand Duplantis, der unangefochtene König der Stabhochsprungdisziplin, ist beim Diamond-League-Meeting in seiner schwedischen Heimat erstmals seit fast drei Jahren und nach einer beeindruckenden Siegesserie von 40 Wettbewerben gestürzt. Ein herber Rückschlag für den Weltrekordler, der sich dem Australier Kurtis Marschall geschlagen geben musste.

Ein tag zum vergessen für den schweden

Ein tag zum vergessen für den schweden

Die Erwartungen waren enorm, das Publikum tobte – doch Duplantis (6,31 m) fand nicht zu seiner gewohnten Form. Bereits bei seiner Einstiegshöhe von 5,60 m musste er einen Fehlversuch hinnehmen, ein Zeichen dafür, dass nicht alles nach Plan lief. Die folgenden Höhen wurden zur Tortur: Zweimal riss er an 6,00 m, und auch sein letzter Versuch über 6,05 m scheiterte. Marschall hingegen präsentierte sich in Topform und sicherte sich den Sieg mit einer Höhe von 5,90 m. Die letzten Male, dass Duplantis eine Niederlage einstecken musste, liegen weit zurück – im Juli 2023 in Brüssel belegte er lediglich den vierten Platz. Das ist für den sonst so dominanten Athleten eine ungewöhnliche Situation.

Lea Mayer zeigte im 3000-Meter-Lauf eine starke Vorstellung und wurde mit 9:13,67 Minuten Fünfte. Die Marokkanerin Marwa Bouzayani entschied das Rennen mit einer beeindruckenden Zeit von 8:59,28 Minuten für sich. Im Diskuswerfen kämpfte Marike Steinacker (Leverkusen) mit 62,13 Metern auf dem fünften Platz, während Shanice Craft (Mannheim) als Siebte (61,88) ins Ziel kam. Olympiasiegerin Valarie Sion aus den USA setzte sich mit 68,60 Metern durch.

Die Niederlage von Duplantis wirft Fragen auf. War es die Anspannung vor dem Heimspiel? Eine leichte Verletzung? Oder einfach ein Tag, an dem nicht alles zusammenpasste? Fest steht: Marschall hat bewiesen, dass er zu den Top-Athleten der Welt zählt, und Duplantis muss sich nun neu fokussieren, um seine Dominanz zurückzugewinnen. Der Stabhochsprung hat einen neuen Wind, und die Konkurrenz schläft nicht.