Nfl-teams boykottieren weißes haus: politische botschaft hinter sportlichem triumph?
Donald trumps beziehung zum american football – eine einladung zum konflikt
nAls großer Fan des American Football, insbesondere der NFL, hat Donald Trump stets betont, wie wichtig ihm die Ehrung der Champions in seinem Amtssitz ist. Doch diese Tradition stößt zunehmend auf Widerstand. Nicht nur im Jahr 2018, als die Philadelphia Eagles die Einladung ablehnten, sondern auch für 2026 droht eine Blamage: Die aktuellen Super Bowl Champions, die Seattle Seahawks, werden voraussichtlich ebenfalls absagen. Dies ist mehr als nur eine sportliche Absage; es ist ein deutliches politisches Statement.
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Der politische kontext: washington als demokratische hochburg
nDer Bundesstaat Washington, Heimat der Seahawks, gilt als feste Größe im demokratischen Lager. Bei den letzten Wahlen konnte Kamala Harris mit einem überwältigenden Ergebnis von 58,6% gegen Donald Trump (39%) gewinnen. Seit 1988 hat die Republikanische Partei in diesem Staat keine Präsidentschaftswahl mehr gewonnen – die letzte erfolgreiche Kampagne war die von Ronald Reagan. Insbesondere die Stadt Seattle ist ein demokratisches Zentrum.
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Katie wilson und der linksruck in seattle
nDie im November gewählte neue Bürgermeisterin Katie Wilson hat in Seattle einen klaren Linksruck eingeläutet, der an die Erfolge von Eric Adams in New York erinnert. Diese politische Ausrichtung spiegelt sich auch in der Haltung der Seahawks wider, die offenbar keine gemeinsame Fotoaktion mit Trump wünschen. Es geht um mehr als nur um Sport – es geht um Werte und Prinzipien.
nnVorbildliche proteste: warriors und rapinoe ebneten den weg
nDer Trend, Einladungen in das Weiße Haus abzulehnen, begann bereits 2018 mit den Golden State Warriors. Nach dem Gewinn der NBA-Meisterschaft 2017 verzichteten sie auf einen Besuch bei Trump, inmitten der Kontroverse um den Fall Colin Kaepernick. Auch Megan Rapinoe, Star des US-Frauenfußballteams, lehnte 2019 eine Einladung ab. Die Eagles folgten diesem Beispiel, was zu einem wütenden Tweet von Trump und einer scharfen Reaktion des damaligen Bürgermeisters von Philadelphia, Jim Kenney, führte.
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