Navas: vom sevilla-mythos zum ciclokönig – und die erinnerung an roberto carlos!
Jesús Navas, der unvergessliche Flügelflitzer und spanische Rekordnationalspieler, hängt die Schuhe schon lange nicht an den Nagel – tauschte sie aber gegen Pedale! In einem exklusiven Gespräch vor der Präsentation der Partnerschaft zwischen LaLiga und Oshee blickt der frühere Sevilla-Star auf seine Karriere, das Ende seiner Profizeit und seine neue Leidenschaft für das Radfahren zurück. Und ja, er erinnert sich noch gut an die Duelle mit Roberto Carlos.
Die schmerzhafte wahrheit: die hüfte zwang zum abschied
Fünf Jahre lang kämpfte Navas mit einer chronischen Hüftverletzung, die ihm das Spielen unerträglich machte. „Es war verrückt, die Schmerzen zu ertragen, die ich hatte“, gesteht er offen. „Schließlich hat die Hüfte gesagt, genug ist genug.“ Doch anstatt sich dem Stillstand hinzugeben, fand der Andalusier eine neue Herausforderung im Radsport – und das mit Erfolg. „Es ist etwas, das ich machen kann, weil es keinen Aufprall gibt. Für meine Hüfte ist es gut, und ich genieße es.“ Er trainiert sogar mit seinem Schwager Perico und seinen Freunden aus seinem Heimatdorf.

Vertrauen in la roja und die hoffnung auf sevilla
Navas blickt optimistisch auf die Zukunft der spanischen Nationalmannschaft unter Luis de la Fuente. „Ich habe Vertrauen, dass es gut geht“, sagt er. „Wir kommen von einem gewonnenen EM-Titel und hoffentlich können wir dieses Jahr wieder erfolgreich sein.“ Auch für seinen ehemaligen Verein, Sevilla, wünscht er sich eine positive Entwicklung. „Man muss Vertrauen haben, dass man diese Situation langsam überwinden wird. Sergio Ramos hat die Illusion, und solange es mit Enthusiasmus und Eifer vorangeht, ist das gut“, betont er.
Der ewige iniesta und die guardiola-episode
Die Erinnerung an den WM-Triumph von 2010 ist Navas noch lebendig. „Es war etwas Unglaubliches, etwas Einzigartiges für einen Jungen, Weltmeister zu werden“, schwärmt er. Und er spricht mit Stolz über seine Zeit unter Pep Guardiola bei Bayern München: „Ein Stolz. Guardiola ist ein großer Trainer, von dem ich viel gelernt habe.“ Er bestätigt, dass Guardiola einst seinen Abgang bei Bayern als einen seiner größten Fehler bezeichnete - ein Beweis für Navas' außergewöhnliches Talent.
Von der angst zur leidenschaft: navas' weg zum erfolg
Navas spricht offen über seine anfängliche Angst und Unsicherheit, als er als junger Spieler vom Dorf in die große Welt des Profifußballs kam. „Es war nicht einfach, das zu verarbeiten“, gesteht er. „Aber mit der Familie, den Mitspielern und der Liebe zum Fußball konnte ich es überwinden.“
Das duell mit roberto carlos: eine erinnerung für die ewigkeit
Und dann ist da noch die Anekdote um Roberto Carlos. „Ich habe mit ihm ein paar schöne, unglaubliche Duelle gehabt“, grinst Navas. „Er hat mich immer daran erinnert, dass ich ihm immer wieder auf die Füße getreten habe. Wir waren schnelle Spieler, und jede Bewegung wurde als Foul gewertet. Aber solche Duelle waren immer besonders.“ Navas' Respekt für den brasilianischen Superstar ist spürbar.
