Ufc in der casa blanca: über eine milliarde zuschauer erwartet!

Ein Spektakel der Superlative plant die UFC in Washington D.C.: Laut Aussagen des US-Staatssekretärs Marco Rubio sollen am Sonntag weltweit über eine Milliarde Menschen einschalten, um Ilia Topuria im Kampf gegen Justin Gaethje zu verfolgen – das entspräche rund einem Achtel der Weltbevölkerung. Ein unglaublicher Wert, der den Kampf zu einem potenziellen Rekordhalter im MMA machen würde.

Diplomatie durch sport: eine ungewöhnliche allianz

Diplomatie durch sport: eine ungewöhnliche allianz

Die Ankündigung erfolgte im Rahmen einer Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding zwischen der UFC und der US-Regierung, die eine neue öffentlich-private Partnerschaft zur Förderung der sogenannten „Sportdiplomatie“ begründen soll. Marco Rubio lobte die UFC als „die Vereinten Nationen des Kampfsports“ und betonte deren Fähigkeit, Athleten aus den verschiedensten kulturellen und politischen Hintergründen zusammenzuführen. Die Botschaft ist klar: Sport kann Brücken bauen und Menschen verbinden.

Was niemand so recht beachtet: Während die Welt vor den Bildschirmen sitzt, wird die Veranstaltung selbst nur einer exklusiven Gästeschar von rund 4.300 Personen vor Ort zugänglich sein. Die meisten davon sind geladene Ehrengäste, darunter hochrangige Regierungsmitglieder und Vertreter der US-Streitkräfte. Dana White gab an, dass der Präsident selbst 1.000 Einladungen habe, er persönlich 200 und Ari Emanuel weitere 200. Die restlichen Plätze sind den verschiedenen Teilstreitkräften vorbehalten.

Das scharfe Kontrastbild zwischen der erwarteten globalen Zuschauerzahl und der begrenzten Kapazität vor Ort unterstreicht den enormen medialen und politischen Einfluss, den die UFC heute besitzt. MARKA konnte als einer der wenigen Medienvertreter Akkreditierung erhalten und wird live aus der Arena berichten.

Die Preise für VIP-Pakete, die Zugang zu diesem exklusiven Ereignis gewähren, sollen Preise von über einer Million Dollar erreichen. Auf der Elipse, direkt neben dem South Lawn der Casa Blanca, werden zudem rund 85.000 Zuschauer die Möglichkeit haben, das Event auf Großbildschirmen zu verfolgen. Ein unglaubliches Spektakel, das die amerikanische Sportwelt und die Welt im Sturm erobern könnte.

Die UFC inszeniert damit nicht nur einen hochspannenden Kampf, sondern auch ein starkes Signal der amerikanischen Diplomatie – und das anlässlich des 250. Jahrestages der USA. Ein Ereignis, das in die Geschichte eingehen wird.