Napoli-begeisterung: mctominay holt maradona-statue nach hause!
Scott McTominay, der schottische Mittelfeldspieler von Napoli, hat sich innerhalb kürzester Zeit zum Liebling der Stadt entwickelt. Doch sein Enthusiasmus geht weit über die Leistungen auf dem Platz hinaus – er hat eine Hommage an seinen größten Idol, Diego Armando Maradona, in seinem eigenen Garten errichtet.

Ein schottischer geist, ein napoletaner herz
Maradona hat einst in „L’Italiano“ von Toto Cotugno mitgesungen: „Sono un italiano, napoletano vero“ – und McTominay scheint diesem Gefühl auf der Spur zu sein. Der gebürtige Schotte ist von der Atmosphäre Neapols, dem Mythos Diego und der Leidenschaft der Fans gefesselt. Er spricht den Dialekt besser als Italienisch, genießt die Aromen der Region und hat sich voll und ganz in die Stadt verliebt. Seine Leistungen auf dem Platz sprechen für sich: In der vergangenen Saison wurde er mit dem MVP-Preis der Serie A ausgezeichnet, erzielte 12 Tore und bereitete sechs vor. Er ist mehr als nur ein Mittelfeldspieler; er ist ein zusätzlicher Angreifer, der mit seinen Toren das „Stadio Maradona“ in Ekstase versetzt hat – besonders im Jahr des vierten Scudetto.
Am 23. Mai 2024, einem magischen Abend in der Geschichte des Vereins, widmete McTominay seinen Erfolg wahrscheinlich seinem Idol. Maradona hat ihn seit seinem ersten Besuch im Stadion in seinen Bann gezogen. „Er ist der Größte dieses Sports“, erklärte McTominay stolz.
Ein bleibendes Denkmal Schon an seinem ersten Tag in Neapel, als er mit seiner Familie und Partnerin das Stadion betrat, war er überwältigt von der imposanten Statue von Diego. Die Skulptur, die von Stefano Ceci geschaffen wurde, zeigt Maradona in voller Geschwindigkeit mit seinem goldenen linken Fuß und ist ein Geschenk an den Verein von De Laurentiis.
Doch McTominay wollte noch einen Schritt weiter gehen. Er ließ eine identische Statue von der Living Fashion Boutique anfertigen und platzierte sie im Zentrum seines Gartens in Varcaturo. So kann er jeden Morgen unter dem Blick des Vesuvs mit der Segnung von Diego beginnen. Ein Selfie des Mittelfeldspielers mit der Skulptur sorgte für Begeisterung in den sozialen Medien.
McTominay ist nicht nur ein herausragender Fußballspieler, sondern auch ein Mensch, der sich tief mit der Kultur Neapols verbunden fühlt. Er schätzt die Menschen, die italienische Mode und natürlich das Essen. Besonders die Tomaten aus der Region haben es ihm angetan – in Manchester waren sie angeblich nur „rotes Wasser“, wie er dem New York Times verriet.
Sein Landsmann Liam Gilmour bestätigte kürzlich in einem Interview, dass McTominay den Prozess der „Napoletanisierung“ schneller durchläuft als er selbst. „Wir lernen sogar den neapolitanischen Dialekt anhand von Songs von Geolier“, so Gilmour. McTominay liebt Capri, wo er seine Freizeit verbringt, kulinarische Köstlichkeiten genießt und die atemberaubende Aussicht bewundert.
Der schottische Mittelfeldspieler ist mittlerweile zu einem wahren Stilikon geworden – gebräunt, mit langen Haaren und einem tadellosen Geschmack. Sein Auftritt bei Wimbledon, gekleidet in einen marineblauen Anzug, sorgte für Aufsehen. Doch er ist auch bodenständig. Er schätzt den Spitznamen „McFratm“, den ihm sein Teamkollege Mazzocchi gab – ein Begriff, der in Neapel weit verbreitet ist und für Verbundenheit steht.
McTominay hat sich in Neapel eine neue Heimat geschaffen und scheint nicht vorhat, sie zu verlassen. Er ist mehr als nur ein Spieler – er ist ein Botschafter der Stadt, ein Symbol für die Leidenschaft und den Stolz der napoletanischen Fans. Napoli ist für ihn ein unglaubliches Gefühl, genau wie die Menschen und die Kultur.
