Napoli gegen turin: conte setzt auf hojlund als sturmspitze

Am Maradona steigt heute Abend um 20:45 Uhr der Freitagabend-Kracher des 28. Serie-A-Spieltags – und Antonio Conte hat seine Karten auf den Tisch gelegt. Napoli empfängt den FC Turin, und die Aufstellungen lassen einiges erahnen.

Conte baut um: lobotka fehlt, das mittelfeld wird neu erfunden

Der Ausfall von Stanislav Lobotka zwingt Conte zur Improvisation im Zentrum. Billy Gilmour und Eljif Elmas bilden das neue Herzstück – eine Kombination, die auf dem Papier Fragen aufwirft, aber Conte vertraut seinen Männern. Die Flügel gehören Politano und Spinazzola, die Dreierkette dahinter besteht aus Juan Jesus, Buongiorno und Olivera. Ins Tor kehrt Milinkovic-Savic zurück – ein Signal, dass Conte wieder auf Stabilität setzt.

Ganz oben wartet Rasmus Hojlund als alleinige Sturmspitze. Hinter ihm lauern Alisson Santos und Vergara. Napoli sucht den zweiten Ligasieg in Folge – und die Heimkulisse am Maradona wird dabei keine unwichtige Rolle spielen.

D

D'aversa kommt mit rückenwind aus rom

Turin reist nicht als Opfer an. Roberto D'Aversa, der sein Debüt als Toro-Trainer mit einem bemerkenswerten Sieg gegen Lazio krönte, setzt auf Kontinuität. Paleari hütet den Kasten, geschützt von Coco, Ismajli und Ebosse. Das Mittelfeld-Viereck besteht aus Gineitis, Prati, Lazaro und Obrador.

Die eigentliche Waffe des Gastes sitzt dahinter: Nikola Vlasic als Zehner soll das Sturmduo Giovanni Simeone und Duván Zapata in Szene setzen. Zapata, der nach langer Verletzungspause zurückgekehrt ist, könnte heute Abend zum entscheidenden Faktor werden. Das wäre eine Geschichte, die der Maradona verdient.

Die offiziellen aufstellungen im überblick

Napoli (3-4-2-1): Milinkovic-Savic; Juan Jesus, Buongiorno, Olivera; Politano, Gilmour, Elmas, Spinazzola; Vergara, Alisson Santos; Hojlund. Trainer: Conte.

Turin (3-4-1-2): Paleari; Coco, Ismajli, Ebosse; Lazaro, Gineitis, Prati, Obrador; Vlasic; Simeone, Zapata. Trainer: D'Aversa.

Zwei Trainer, zwei Systeme, zwei Ambitionen. Conte will die Tabellenspitze unter Druck setzen. D'Aversa will beweisen, dass sein Auftaktsieg kein Zufall war. Der Maradona wird heute Nacht Antworten liefern – ob man sie hören will oder nicht.