Nahuel molina: der gefragte verteidiger – atlético muss ablösesumme festlegen!
Die Gerüchteküche brodelt: Nahuel Molina, der argentinische Verteidiger von Atlético Madrid, ist zum begehrtesten Spieler auf dem Transfermarkt geworden. Während der ‚Cholo‘ Simeone seinen Schützling behalten möchte, gerät der Verein zunehmend unter Druck, eine Ablösesumme festzulegen, bevor die Konkurrenz zu groß wird.

Die italienischen top-klubs im visier
Massimiliano Allegri, der Trainer von Juventus Turin, hat Molina ins Visier gefasst und ihn als Schlüsselspieler für sein neues Projekt auserkoren. Auch die Roma und der SSC Neapel, ebenfalls auf der Suche nach Verstärkung auf der Außenverteidigerposition, zeigen großes Interesse. Der italienische Calcio ist generell auf der Suche nach Talenten, und Molina hat bereits bei seiner kurzen Zeit in Udine einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Doch es ist nicht nur Italien, das an Molina interessiert ist. Mit der bevorstehenden Weltmeisterschaft in Katar winkt dem argentinischen Nationalspieler die Chance, sich in den Reihen von Lionel Scaloni zu etablieren. Dieser schätzt Molina bereits und plant fest mit ihm – was seinen Marktwert zusätzlich in die Höhe treibt.
Die WM als Katalysator? Sollte Molina bei der Weltmeisterschaft eine ähnliche Leistung zeigen wie vor vier Jahren, könnte Atlético mit einem deutlich höheren Ablösesumme rechnen. Der Verein ist sich dessen bewusst und versucht, die Situation strategisch zu nutzen.
Obwohl Atlético bisher eine klare Haltung vertritt und betont, Molina nicht verkaufen zu wollen, ist die Realität eine andere. Eine unvergleichlich hohe Ablösesumme könnte die Entscheidung des Vereins ändern. Der Sommer 2024 bietet dabei eine besonders günstige Gelegenheit, da Molinas Vertrag bis 2028 läuft und er fest in Simeones Pläne integriert ist.
Atlético scheint sich auf einen Preis von mindestens 30 Millionen Euro festzulegen. Die Summe wird aber mit Sicherheit steigen, sollte Molina in Katar glänzen. Interessant ist der Vergleich mit dem Transfer von Jeremie Frimpong zum Aston Villa, für den 55 Millionen Euro fällig wurden. Da Molina in Argentiniens Nationalmannschaft genauso unumstritten ist wie Frimpong in Spanien, dürfte dieser Preis als Richtwert dienen.
Simeone ist überzeugt von Molina und wird nicht leichtfertig auf ihn verzichten. Er weiß, dass es schwierig sein wird, einen gleichwertigen Ersatz zu finden, der Molinas Qualität und Vielseitigkeit besitzt. Die letzten drei Saisons sprechen für sich: Molina bestritt 46 Spiele pro Saison und trug mit vier Assists zu Atlético’s Erfolgen bei. Sein spektakuläres Tor im Derby gegen Real Madrid, ein echter Freistoß-Kracher, unterstreicht sein Können zusätzlich.
Die Verantwortlichen von Atlético haben eine komfortable Verhandlungsposition. Sie wissen, dass Molina ein begehrter Spieler ist und dass die Konkurrenz groß sein wird. Ob Atlético letztendlich schwach werden wird, hängt von der Weltmeisterschaft ab und von den Angeboten, die auf den Tisch kommen.
Die Fiorentina könnte sich ebenfalls ins Bieterduell einmischen. Es bleibt abzuwarten, ob Allegri am Ende die Nase vorn hat, oder ob andere Klubs die Chance nutzen, den jungen Argentinier zu verpflichten. Atlético Madrid wird jedenfalls genau hinschauen und versuchen, den bestmöglichen Preis für ihren wertvollen Spieler zu erzielen.
