Nach horngachers rücktritt: wer wird neuer skisprung-bundestrainer?
Horngachers abschied wirft fragen auf
Der langjährige Skisprung-Bundestrainer Stefan Horngacher wird sein Amt zum Ende der Saison niederlegen. Diese Nachricht hat eine lebhafte Diskussion über seine Nachfolge entfacht. Die Gerüchteküche brodelt, denn die Olympischen Winterspiele in Mailand Cortina 2026 rücken näher. Es gilt, schnell eine Lösung zu finden, um die deutsche Mannschaft bestmöglich auf die Spiele vorzubereiten.

Weißflogs vorschlag: ronny hornschuh?
Der dreifache Olympiasieger Jens Weißflog hatte kürzlich Ronny Hornschuh als potenziellen Nachfolger ins Gespräch gebracht. Hornschuh gilt als vielversprechender Kandidat, der bereits Erfahrung im Skisprungbereich sammeln konnte. Allerdings gibt es noch weitere Namen, die in der Diskussion genannt werden.
Schuster äußert sich zurückhaltend
Eurosport-Experte Werner Schuster hat sich nun ebenfalls zu der Debatte geäußert, jedoch mit Vorsicht. Er betonte, dass es innerhalb des Deutschen Skiverbands (DSV) mehrere Personen gibt, die „verdiente Arbeit geleistet haben“. Schuster nannte dabei konkrete Namen und wägte seine Worte sorgfältig.
Mögliche kandidaten im fokus
Schuster hob insbesondere Andreas Mitter, den Co-Trainer, sowie Thomas Thurnbichler hervor. Thurnbichler trainierte bis März 2025 die polnische Nationalmannschaft und ist nun als Nachwuchstrainer beim DSV tätig. Darüber hinaus erwähnte Schuster auch Michal Dolezal, der bereits im deutschen Team aktiv war. Severin Freund schloss er hingegen aus, da dieser noch nicht ausreichend Erfahrung als Trainer habe.
Dsv-sportdirektor hüttel hat das sagen
Trotz der vielen Spekulationen ist sich Schuster sicher, dass DSV-Sportdirektor Horst Hüttel die „richtige Entscheidung treffen“ wird. Hüttel hatte angekündigt, dass eine Entscheidung „im Laufe des Winters“ fallen soll, da „Bis zum 1. Mai 2026 brauchen wir jemanden.“ Der Zeitdruck ist also groß.
Hüttels ärger über wettkampfmanagement
Vor kurzem hatte Hüttel sich zudem kritisch zum Abbruch des Super-Team-Wettbewerbs geäußert und der FIS ein „schlechtes Wettkampfmanagement“ vorgeworfen. Diese Vorwürfe zeigen, dass Hüttel klare Vorstellungen hat und hohe Ansprüche an die Organisation und Durchführung der Wettkämpfe stellt.
Schuster zieht olympia-bilanz
Schuster zog zudem eine vorläufige Bilanz der bisherigen Leistungen der DSV-Adler bei den Olympischen Spielen. Er lobte insbesondere die Leistungen von Raimund, der die Mannschaft vor einer möglichen Enttäuschung bewahrt habe. Die kommenden Monate werden zeigen, wer die Herausforderung als neuer Bundestrainer annimmt und die deutsche Mannschaft zu neuen Erfolgen führt.
