Motogp-kalender 2026: katar-gp rutscht auf november – saisonende fast im advent
Die MotoGP-Saison 2026 wird so spät beendet wie nie zuvor. Der katarische Grand Prix wandert von April auf den 8. November, Valencia findet am 29. November statt – eine Woche vor dem 1. Advent.
Warum katar nicht einfach gestrichen wurde
Die Antwort ist nicht „Sicherheit“, sondern Kasse. Lusail zahlt laut Insidern die höchste Promoter-Gebühr des gesamten Kalenders. Kein anderer Streckenbetreiber springt für 20 Millionen Dollar an Bord, deshalb blieb der Termin im Rennen, statt ihn zu streichen wie die Formel 1 in Bahrain und Saudi-Arabien.
Die Verschiebung zieht eine Kettenreaktion nach sich: Portimão rückt auf den 22. November, Valencia auf den 29. November. Testfahrten in Valencia sind für den 1. Dezember geplant – da kann die Boxengasse schon Weihnachtsbeleuchtung aufhängen.

Triple-header mit wetten aufs wetter
Die Folge: drei Rennen hintereinander – Phillip Island, Sepang, Lusail – ohne Atempause. Ende November drohen in Valencia 16 °C und Regen, der Sonnenuntergang bereits um 17:30 Uhr. Die Teams testen dann mit Glühwein-Aroma in der Box.
Carmelo Ezpeleta verspricht „höchste Sicherheitsstandards“, doch die Frage bleibt, ob die Fans für November-Tickets noch kommen, nachdem sie ihre April-Reisen stornieren mussten. Katar spielt entspannt: „Wir sehen uns im Winter“, sagt QMMF-Präsident Abdulrahman bin Abdullatif Al Mannai.
Die Geschichte wiederholt sich. 2027 schon denkt Liberty Media darüber nach, auch Valencia später zu legen – Adelaide als Saisonfinale. Die MotoGP rutscht in die Weihnachtswerbung, der Kalender wird zur Eislauf-Bahn.
Für die Teams heißt es: Motoren warm, Winterjacken einpacken. Die Saison 2026 endet auf dem Büffelstiefel der Iberischen Halbinsel – mit Heizstrahlern statt Strandbar.
