Milan-abgang: bennacer und musah kehren zurück – und werden wohl verkauft!

Ein herber Rückschlag für den AC Milan: Ismael Bennacer und Yunus Musah werden von ihren Leihvereinen Dinamo Zagreb und Atalanta nicht verpflichtet. Das bedeutet: Die beiden Mittelfeldspieler stehen im Sommer vor einer ungewissen Zukunft in Mailand – und die Vereinsführung muss sich dringend um eine Lösung kümmern.

Verlorene millionen und eine schwere suche

Die über 100 Millionen Euro, die der Milan potenziell durch die Rückkehr der Spieler hätte einstreichen können, fallen nun weg. Stattdessen kehren Bennacer und Musah im Sommer nach Mailand zurück, wo sie wohl kaum eine Rolle spielen werden. Ein Dilemma, das die sportliche Führung vor eine große Herausforderung stellt: Wo soll man die beiden platzieren? Eine einfache Lösung ist nicht in Sicht.

Besonders bitter ist die Situation bei Yunus Musah. Beim Atalanta war er stets nur die dritte Wahl, sowohl unter Gian Piero Gasperini als auch unter Andrea Palladino. In 26 Einsätzen stand er lediglich fünf Mal in der Startelf. Seine beiden Tore, darunter ein wichtiges Tor im Coppa Italia Halbfinale gegen Lazio, konnten die Situation nicht wirklich verbessern. Die 25 Millionen Euro für ihn werden nicht investiert, und Musah muss sich nun mit dem Milan abfinden.

Auch Ismael Bennacer hat in Zagreb keine nachhaltige Wirkung erzielt. In 13 Spielen gelangen ihm ein Tor und zwei Vorlagen, doch er überzeugte nie wirklich. Die Zagreber werden ihre Kaufoption von 15 Millionen Euro nicht ziehen. Das Problem: Beide Spieler verfügen über hohe Gehälter, die die Suche nach einem neuen Verein zusätzlich erschweren.

Die premier league als ausweg?

Die premier league als ausweg?

Für Musah könnte ein Wechsel in die Premier League interessant sein – vielleicht bei einem Verein aus dem Mittelfeld der Tabelle. Oder ein Rückkehr zu Valencia, wo er bereits sein Potenzial bewiesen hat. Der Milan hatte 20 Millionen Euro plus Boni für ihn investiert; diese Summe zurückzugewinnen, wird jedoch schwierig.

Bei Bennacer sieht die Lage noch komplizierter aus. Sein Gehalt von 4 Millionen Euro netto schreckt viele potenzielle Interessenten ab. Ein Engagement in der Saudi Professional League könnte jedoch eine Option sein, wo bereits einmal Interesse bestand. Doch auch hier wird es schwer, da seine Leistungen in den letzten Jahren schwankten. Nach dem Scheitern in Zagreb, Marseille und unter Allegri stellt sich die Frage: Wo passt er denn wirklich hin?

Die Erinnerungen an Bennacer, der den Milan einst in die Champions-League-Halbfinals führte, scheinen weit entfernt. Es bleibt abzuwarten, ob der Milan es schafft, die beiden Spieler gewinnbringend abzugeben und so wieder etwas Luft im Kader zu schaffen. Der Druck auf die Vereinsführung ist jedenfalls enorm.