Milan: ferrara kritisiert einstellung – scudetto-traum geht zu scherben!
Neapel – Der Traum vom Scudetto für den AC Milan ist in Neapel geplatzt. Die 0:1-Niederlage gegen den SSC Neapel reißt eine tiefe Furche in die Ambitionen der Rossoneri und lässt den Abstand zur Spitze wachsen. Doch neben dem sportlichen Misserfolg sorgte eine Äußerung des ehemaligen Mailänder und Juventus-Stars Ciro Ferrara für zusätzliche Gesprächsstoff.

Amarezza im mailänder umkleideraum?
Matteo Politano traf in der 79. Minute zum entscheidenden Treffer und besiegelte das Schicksal der Mailänder. Die Mannschaft von Trainer Massimiliano Allegri präsentierte sich über weite Teile des Spiels erschreckend blass und verpasste es kläglich, sich die wenigen gehenden Chancen zu erarbeiten. Der Sieg Neapels bedeutet den Sprung auf den zweiten Platz der Serie A, während Milan nun auf dem enttäuschenden dritten Rang steht, neun Punkte hinter dem neuen Tabellenführer.
In der Folge äußerte sich Ferrara, der sowohl in Neapel als auch bei Juventus Turin eine ruhmreiche Karriere hingelegt hat, kritisch über die Einstellung der Mailänder. „Als Mailänder würde mir das heute ganz schön die Wut auf den Hals legen“, so Ferrara, der dennoch die Qualifikation für die Champions League als Ziel sieht. „Milan verdient es, in der nächsten Champions League dabei zu sein, aber nach all diesen verlorenen Punkten und schwachen Leistungen ist ein gewisses Maß an Bitterkeit im Umkleideraum nicht von der Hand zu weisen.“
Die Niederlage stellt Milan vor eine enorme Herausforderung. Die Mannschaft muss nun gegensteuern, um nicht komplett den Anschluss an die Spitze zu verlieren. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob Allegri und sein Team die nötige Reaktion zeigen können, um die Saison doch noch positiv zu gestalten. Die verpassten Chancen und die vergebene Punkte in den vergangenen Spielen wiegen schwer – ein bitteres Erwachen für die Rossoneri.
Die Tabelle der Serie A ist nun klar: Inter dominiert, Neapel drängt und Milan kämpft um seine Champions League Plätze. Das Rennen um die Spitze ist eröffnet, und Milan muss sich beeilen, wenn der Traum vom Scudetto noch nicht endgültig begraben werden soll. Die bittere Wahrheit ist: Die Rossoneri haben sich selbst in eine schwierige Lage gebracht, und die Aufgabe, die Wende zu schaffen, liegt nun allein bei ihnen.
