Michigan krönt sich zum champion: uconn an der wand!
Chapel Hill – Ein Satz, der im November noch für blanken Übermut gehalten wurde, entpuppte sich am Sonntag im April als erschreckende Vorwegnahme: Michigan hat UConn im Finale des NCAA-Turniers mit 69:63 bezwungen und damit eine neue Ära im College-Basketball eingeläutet. Die Wolverines demonstrierten eine beeindruckende Dominanz, die weit über das Ergebnis hinausging.

Die huskies kämpfen, doch michigan hält stand
Das Spiel verlief anders als viele erwartet hatten. UConn kontrollierte zunächst das Tempo und versuchte, Michigan die Transition-Offense zu nehmen. Doch die Wolverines zeigten sich anpassungsfähig, punkteten in der Zone, nutzten Freiwürfe (25 von 28 – eine beeindruckende Quote!) und präsentierten sich physisch überlegen. Besonders auffällig war, wie Michigan trotz eines schwachen Shootings und angeschlagener Spieler immer wieder Wege fand, im Spiel zu bleiben.
Yaxel Lendeborg, sichtlich nicht bei Kräften, gab zur Pause zu: „Ich fühle mich schrecklich, ich bin gerade total schwach. Ich treffe nichts.“ Doch Michigan reagierte, wie es das Team in diesem Turnier so oft tat: mit anderen Mitteln. Eine entscheidende Phase kurz vor der Pause kippte die Dynamik zugunsten der Wolverines. Die zunehmenden Foulprobleme von UConn taten das Ihrige dazu.
Elliot Cadeau übernahm Verantwortung und markierte mit seinem ersten Dreier des Spiels einen Wendepunkt. Dan Hurley, der Coach der Huskies, räumte ein:
