Michelbrink verlängert bei hertha – spielt aber weiterhin in cottbus!
Berlin – Ein Wechselbad der Gefühle für Lukas Michelbrink! Der 21-jährige Mittelfeldspieler hat seinen Vertrag bei Hertha BSC vorzeitig bis 2029 verlängert. Doch wer auf sein blau-weißes Trikot in der kommenden Saison hofft, wird enttäuscht: Michelbrink wird weiterhin für Energie Cottbus in der 2. Bundesliga auflaufen, da seine Leihe um ein weiteres Jahr verlängert wurde.
Die entscheidung für cottbus: mehr als nur eine leihe
Für Hertha-Sportdirektor Benjamin Weber ist die Entscheidung, Michelbrinks Leihe zu verlängern, eine logische Konsequenz seines bisherigen Werdegangs. „Er hat sich dort einen Stammplatz erkämpft, war maßgeblich am Aufstieg in die 2. Bundesliga beteiligt und sich sportlich enorm weiterentwickelt“, so Weber in einer offiziellen Mitteilung des Vereins. Michelbrink selbst scheint die Entscheidung ebenfalls zu begrüßen, schließlich konnte er in Cottbus seine Fähigkeiten unter Beweis stellen und sich als feste Größe im Team etablieren.
In der vergangenen Drittliga-Saison bestritt Michelbrink 30 Partien für Energie Cottbus und steuerte dabei sechs Torvorlagen bei. Besonders in der Rückrunde war er ein Schlüsselspieler für die Lausitzer und trug maßgeblich zum historischen Aufstieg bei. Der gebürtige Berliner, der 2017 von Berolina Stralau in die Hertha-Akademie wechselte, scheint in Cottbus eine Art sportliches Zuhause gefunden zu haben.

Vom berliner nachwuchsspieler zum nationalspieler litauens
Ein bemerkenswerter Karriereweg führte Michelbrink von den Jugendmannschaften der Hertha über die U23 bis hin zur A-Nationalmannschaft Litauens. Im März dieses Jahres feierte er sein Debüt für die Nationalmannschaft – ein weiterer Beweis für seine außergewöhnliche Entwicklung.
Die Entscheidung, Michelbrink weiterhin in Cottbus spielen zu lassen, ist ein cleverer Schachzug von Hertha BSC. So kann der talentierte Mittelfeldspieler weiterhin regelmäßig Spielpraxis sammeln und sich in der 2. Bundesliga beweisen, während er gleichzeitig die Verbindung zu seinem Heimatverein aufrechterhält. Nur die Zeit wird zeigen, ob und wann Michelbrink den Sprung in den Hertha-Kader schafft.
