Iraola vor leverkusen? hjulmands zeit in der werkself endet!
Schock in Leverkusen: Andoni Iraola vom AFC Bournemouth steht den Verantwortlichen der Werkself offenbar plötzlich sehr nahe. Nach dem Aus von Filipe Luis, der anscheinend in Richtung Monaco tendiert, drängt Bayer 04 Medienberichten zufolge massiv auf eine Verpflichtung des Basken. Kasper Hjulmand, der den Trainerposten erst im Sommer übernahm, steht somit vor dem Aus – eine überraschende Entwicklung angesichts seines noch bis 2027 laufenden Vertrags.

Ein nachfolger mit rekordgarantie
Der 43-jährige Iraola könnte die Antwort auf die Leverkusener Probleme sein. In Bournemouth etablierte er sich als Taktikfuchs, der stets für attraktiven und erfolgreichen Fußball steht. In seinen drei Jahren an der englischen Südküste stellte er jedes Jahr einen neuen Punkterekord auf und blieb in den letzten 18 Premier-League-Spielen unbesiegt – eine bemerkenswerte Leistung, die Bournemouth knapp in die Champions-League-Qualifikation brachte. Seine Spielweise, die an die des neuen Bayern-Trainers Xabi Alonso erinnert, könnte genau das sein, was die Werkself braucht, um wieder an alte Erfolge anzuknüpfen.
Oliver Glasner, der mit Crystal Palace gerade die Conference League gewonnen hat, wird ebenfalls als Kandidat gehandelt. Doch Iraolas Erfolgsbilanz und sein baskischer Hintergrund, der ihn Xabi Alonso nahebringt, scheinen Bayer 04 zu überzeugen. Die Verhandlungen sollen sich im Endstadium befinden, und der Verein hofft auf eine schnelle Zusage des Spaniers.
Die schwache Rückrunde und der Tabellenplatz sechs haben Hjulmand letztlich das Genick gebrochen. Nach dem 2. Spieltag übernahm der Däne das Ruder, konnte die Mannschaft aber nicht nachhaltig stabilisieren. Ein teurer Fehler für Bayer 04, der nun offenbar mit Iraola einen neuen Ansatz wagen möchte. Marco Rose übernimmt indes das Zepter in Bournemouth – ein Wechsel mit Folgen für beide Vereine.
Die Entscheidung in Leverkusen könnte in den nächsten Tagen fallen. Ein Wechsel von Iraola würde nicht nur einen neuen Wind in die Werkself bringen, sondern auch ein starkes Signal an die Konkurrenz senden. Die Bundesliga darf sich auf einen spannenden Transfer freuen – und auf einen möglichen Neuling, der den Ligastatus aufmischen könnte.
