Neuer verzaubert youngster brown: wm könnte karriere krachen lassen
Herzogenaurach – Manuel Neuer, die lebende Legende des deutschen Torwartgeschäfts, hat im DFB-Lehrgang in Herzogenaurach einen jungen Spieler in seinen Bann gezogen: Nathaniel Brown. Der 22-Jährige schwärmt von der Begegnung mit seinem Idol und deutet an, dass die bevorstehende Weltmeisterschaft sein Leben grundlegend verändern könnte.
Ein idol wird zur realität
Die Szene, von Brown selbst beschrieben, klingt wie aus einem Märchen. „Ich habe Manu das erste Mal kennengelernt. Das ist schon etwas Besonderes, ihn auf einmal zu sehen. Das war ein extrem schöner Moment“, gestand der Youngster, dessen Augen bei der Schilderung funkelten. Er erinnert sich an die WM 2014, als er noch als Jugendlicher die Leistungen Neuers verfolgte. Jetzt teilt er den Trainingsplatz mit ihm – eine Entwicklung, die geradezu atemberaubend ist.
Nur zwei Jahre zuvor kickte Brown noch in der zweiten Liga für den 1. FC Nürnberg. Seitdem ist ein unglaublicher Aufstieg gefolgt: Stammspieler bei Eintracht Frankfurt, Nationalspieler und das Interesse namhafter Top-Klubs, darunter auch der FC Bayern. Der Marktwert des 22-Jährigen liegt bereits bei 40 Millionen Euro und steigt kontinuierlich – besonders bei überzeugenden Leistungen bei der WM.
Brown scheint sich von dem ganzen Rummel nicht beirren zu lassen. Seine Familie gibt ihm Halt, aber auch die Nähe zu Neuer wirkt beruhigend. „Es war am Essenstisch, da habe ich ihn begrüßt. Beim Physio habe ich ein bisschen mit ihm geredet. Er hat mich gefragt, wie das Training war“, schildert Brown seine ersten Begegnungen mit dem Torwart-Titan. „Es ist schon echt crazy, dass ich auf einmal mit Manu rede.“

Bayern-interesse und ein marktwert im steigflug
Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche soll bereits jetzt planen, Brown im Falle eines Wechsels für einen Preis von bis zu 65 Millionen Euro abzugeben. Die Bayern müssten also tief in die Tasche greifen, um den talentierten Mittelfeldspieler zu verpflichten. Ob die Aussicht, mit einem seiner Fußballgötter im Verein zu spielen, dabei eine entscheidende Rolle spielt, bleibt abzuwarten.
Brown scheint die formelle Anrede „Herr Neuer“ hinter sich gelassen zu haben. Für ihn ist es nun schlichtweg „der Manu“ – ein Zeichen der Vertrautheit und des Respekts, der sich in den ersten gemeinsamen Momenten bereits entwickelt hat. Ob er Neuer bei ihrer ersten Begegnung gesiezt hat? Brown lacht: „Darauf habe ich ehrlich gesagt gar nicht geachtet.“
Die Weltmeisterschaft könnte für Nathaniel Brown der Sprungbrett zu einer internationalen Karriere werden. Seine Leistungen in Deutschland und seine frühe Begegnung mit einem der größten Torhüter aller Zeiten sind ein Versprechen für die Zukunft. Die Fußballwelt wird gespannt beobachten, wie sich der junge Mann aus Herzogenaurach schlagen wird – und ob er dem FC Bayern tatsächlich eine Millionenschance vor die Füße legt.
