March-madness-schock: 19-jähriger versenkt duke mit halbfeld-wurf in letzter sekunde
Die Nummer eins ist raus. Duke, das unangefochtene Tournament-Favorit, liegt am Boden. Ein einziger Wurf, abgezogen aus 14 Metern, lässt die komplette March-Madness-Welt erbeben.
Braylon Mullins, frisch eingeschriebener Erstsemester der UConn Huskies, hat mit 0,7 Sekunden auf der Uhr aus dem Nichts die 72:73-Niederlage besiegelt. Die Bilder gehen viral, Millionen Klicks in Minuten, weil niemand so etwas erwartet hatte – schon gar nicht gegen ein Team, das bis zur Halbzeit mit 15 Punkern führte und in der NCAA-Historie bei dieser Führung 134-mal ungeschlagen blieb.
Das spiel, das die statistiken sprengt
Kurz vor Schluss stand es 72:71 für die Blue Devils. Timeout UConn, Ball in der Mitte des Feldes, fünf Sekunden auf der Schussuhr. Mullins bekommt die Ausbezeichnung, nimmt zwei Dribblings, bleibt einen Schritt vor dem Mittelkreis stehen und jagt die Kugel mit einer hoiten Trajektorie gen Korb. Der Ball berührt das Orange, tanzt auf dem Ring – und fällt durch. 73:72, Endstand.
Die Bank der Huskies stürmt aufs Feld, die Duke-Stars starren leer. In deren Reihen: Cooper Flagg, Next-NBA-Superstar, der in diesem Moment vom zukünftigen Lottery-Pick zum Statisten degradiert wird. Coach Jon Scheyer verdreht die Augen, als hätte jemand die Playbook-Seite mit „Unmöglich“ herausgerissen.

Indiana, das herz der upsets
Drama und Indiana gehören zusanmen wie Larry Bird und Trash Talk. Braylon Mullins stammt aus Brownsburg, 30 Minuten westlich von Indianapolis, wo 2026 die Final Four steigen. Jetzt schon hat er sich einen Ehrenplatz im Schrein der legendären State-Heroen gesichert.
Die Huskies feiern ihren ersten Einzug ins Elite-Acht-Finale seit 2014. Für Danny Hurley, der zwischen den Bankreihen heulte, ist es die Krönung eines Jahres, in dem er sein Team von Außenseiter zu Titel-Anwärter umkrempelte. Die Zahne bleiben dabei: UConn erzielte in der zweiten Hälfte nur zwei Dreier – einer reichte.
Die Bilanz der Nacht: 134-0 wird zur Makulatur, ein College mit fünf Nationalmeistern muss nach Hause, und ein 19-Jähriger aus dem Hoosier State schreibt sich in March-Madness-Annalen ein, die so verrückt sind wie das Turnier selbst.
