Maldini soll club italia übernehmen – serie a drängt auf conte
Italiens Fußball steht vor einem Erdbeben: Paolo Maldini zum Technischen Direktor und Antonio Conte als Nationaltrainer – das ist der Plan, mit dem die Liga und Giovanni Malagò das Azzurri-Projekt neu starten wollen.
Der deal steht, nur maldini muss noch zustimmen
Der frühere Milan-Kapitän würde nicht nur die Nationalmannschaft, sondern auch den kompletten Jugend- und Technikbereich der FIGC steuern – eine Machtfülle, die es in Italien so noch nie gab. Sogar Clubs wie Juventus und Inter haben dem Konzept laut Insidern bereits ihre Zustimmung signalisiert. Die Serie A will endlich wieder mitspielen, nicht nur zusehen.
Das zentrale Argument: Maldini muss völlige Autonomie bekommen. Kein Präsident, kein Berater, kein Sponsor soll ihm reinreden dürfen. Genau das bot ihm schon Ex-FIGC-Chef Gravina an, doch Maldini zögerte. Jetzt, in der Losanna-Zeit von Malagò, könnte die Luft dicker sein.

Conte vor mancini – die logik hinter der wahl
Die Liga drängt aus zwei Gründen auf Conte: Erstens kann er schnell Ergebnisse liefern – bis zur WM 2026 bleiben nur noch 20 Länderspiele. Zweitens ist das Verhältnis zu den Clubs intakt, während Mancini nach seinem Saudi-Job bei vielen Vereinen auf Ablehnung stößt. Marotta und Chiellini, beide FIGC-Räte, telefonieren derzeit täglich mit Malagò. Einem Insider zufolge will der neue Präsident den ersten Bundestag am Mittwoch nutzen, um beide Posten offiziell zu besetzen.
Möglicher Mitstreiter im neuen Club Italia: Gianfranco Zola. Der ehemalige Chelsea-Star könnte als Brückenbauer zwischen Jugend und Profis fungieren – und wäre damit die perfekte Besetzung für eine Reform, die endlich Talente fördert statt nur zu reden.
Italien wartet seit 2006 auf den nächsten großen Coup. Die Uhr tickt laut. Wer jetzt nicht zupackt, verpasst den Anschluss. Maldini weiß das. Conte auch.
