Makhachevs hand gebrochen – mega-fight gegen topuria platzt für 2025

Die UFC-Welt träumte von einem Jahrhundert-Kracher, doch Islam Makhachev wird sie warten lassen. Eine Handfraktur, die der Russe am Samstag auf Instagram mit einem fett geschwollenen Foto dokumentierte, verzögert seine erste Titelverteidigung im Weltergewicht auf unbestimmte Zeit – und schickt die gesamte Division in eine Planungs-Krise.

Dana white bestätigt: „erst heilen, dann kämpfen“

„Islam erholt sich von einem Handbruch. Sobald er fit ist, schauen wir weiter“, sagte UFC-Chef Dana White nach UFC London. Die Aussage klingt lapidar, ist aber ein Hammer: Makhachev, seit November Doppel-Champ, sollte ursprünglich direkt nach Ramadan gegen Ilia Topuria antreten – ein Match, das laut interner Prognose über 1,2 Millionen PPV-Käufe generieren würde. Die Spanier-Option ist damit vorerst vom Tisch.

White will kein Risiko eingehen. Der Promoter erinnert sich an die Ära Conor McGregor: „Wenn dein Superstar verletzt ist und du trotzdem einen Kampf erzwingst, kann das Ende der Story sein.“ Die Lehre: lieber warten als eine Niederlage riskieren, die den Hype um Makhachev vs. Topuria für immer killen würde.

Garry, morales, prates – das karussell dreht sich weiter

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Solange der Champion auf der Insel der Verletzten sitzt, nutzen seine Herausforderer die Pause. Am 10. Mai treffen Carlos Prates und Jack Della Maddalena in Perth aufeinander – ein Fight, der laut UFC-Matchmaker Mick Maynard „den nächsten Pflichtherausforderer“ kürt. Ian Garry vs. Michael Morales wird für Juli anvisiert. Der Gewinner dieses Vierer-Turniers könnte 2026 den ersten Schlag gegen Makhachev führen.

Die Frage bleibt: wie lange hält die Geduld? Makhachev muss nach operativen Quellen noch vier bis sechs Wochen keine Pratzel erlauben, dann beginnt ein achtwöchiges Sparring-Camp. Rechnerisch landen wir im März 2026 – frühestens. Bis dahin droht der Hype zu verglühen, wenn kein Interim-Titel ausgeschrieben wird.

Topuria plant zwischenstopp – und schielt weiter nach oben

Topuria plant zwischenstopp – und schielt weiter nach oben

Ilia Topuria will nicht untätig warten. Der Leichtgewichtler fordert Justin Gaethje für November in Miami. Gewinnt er, bleibt seine ungeschlagene UFC-Serie bei 16-0 – und die Forderung nach einem Aufstieg ins Weltergewicht wird lauter. Sein Manager dimmt aber ein: „Wir nehmen keinen Kampf auf, bevor Islam 100 Prozent fit ist. Ein Sieg gegen Gaethje ist unser Ticket, nicht unser Ziel.“

Intern spricht man von einem „Geiselnahme-Plan“: Topuria will so dominant auftreten, dass die UFC ihm den Sprung nicht abschlagen kann – und Makhachev sich keiner leicheren Alternative entziehen kann.

Paramount-deal unter druck – white braucht den knaller

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Der neue Streaming-Vertrag mit Paramount+ verlangt Quoten. Die ersten Zahlen nach dem Launch liegen 18 Prozent unter Prognose, wie Insider aus Santa Monica durchsickern. Ein Makhachev-Topuria-Main-Event könnte die Lücke schließen – allein die Promo-Tour durch Moskau, Madrid und Los Angeles würde nach internen Schätzungen 400 Millionen Social-Media-Impressions generieren.

White weiß: Verletzungen sind Teil des Geschäfts, aber zu lange Wartezeiten töten jede Story. Deshalb tickt die Uhr lauter als ein Handbruch. Die UFC plant bereits ein Sicherheitsnetz: sollte Makhachev im Frühjahr 2026 noch nicht bereit sein, wird ein Interim-Champ gekürt – und der echte Titel kampflos abgegeben. Ein Schachzug, der den Dagestaner unter Zugzwang setzen würde.

Fakt ist: 2025 wird ein Jahr der Zwischenkämpfe. Die Fans bekommen Gaethje vs. Topuria, Garry vs. Morales, Prates vs. Della Maddalena – aber das Großes Finale lässt auf sich warten. Makhachev sitzt am längeren Hebel, solange seine Hand heilt. Danach muss er liefern, sonst überholt ihn das Karussell aus eigenen Reihen. Die Message ist klar: Verletzung oder nicht, die UFC wartet nicht ewig auf ihren Doppel-Champ.