Giro d'italia 2026: bulgarien-start, alpen-kämpfe und rom-finale!

Die 109. Auflage der Giro d'Italia verspricht eine spektakuläre Reise durch Europa – und das gleich mit einer historischen Premiere. Ab Mai 2026 sticht die Rundfahrt in Bulgarien an, bevor sie über die Alpen in Richtung Rom führt. Ein Blick auf die anspruchsvolle Strecke, die Sprinter und Bergfahrer gleichermaßen herausfordern wird.

Ein auftakt jenseits der alpen

Die Entscheidung, die ersten drei Etappen in Bulgarien auszurichten, ist eine Novität in der Geschichte der Giro d'Italia. Von Nessebar bis Sofia werden die Fahrer das Schwarzmeer-Küste und das bulgarische Hinterland erkunden. Die hügelige Landschaft und einige Kopfsteinpflasterpassagen versprechen bereits jetzt spannende Rennen. Aber Vorsicht: Der Wind könnte am Schwarzen Meer für unerwartete Turbulenzen sorgen.

Nach dem ersten Ruhetag geht es dann in die Schweiz und Italien. Die 16. Etappe führt über Schweizer Boden, bevor die Route endgültig in der „bella Italia“ Fuß fasst. Die Gesamtstrecke beläuft sich auf 3468 Kilometer und fast 50.000 Höhenmeter – eine echte Tortur für die Fahrer!

Anstiege, zeitfahren und sprint-duell

Anstiege, zeitfahren und sprint-duell

Sechs schwere Bergankünfte, darunter die gefürchtete Blockhaus-Etappe und die Königsetappe durch die Dolomiten, werden das Klassement entscheidend prägen. Ein langes Einzelzeitfahren in der Nähe von Massa bietet den Zeitfahrspezialisten die Chance, sich zu zeigen. Und natürlich dürfen auch die Sprintetappen nicht fehlen, bei denen die Sprinter um den Sieg und das Rosa Trikot kämpfen werden. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei den technischen Finishes in Neapel und Novi Ligure, wo Klassikerfahrer ihre Chance suchen könnten.

Die letzte Etappe führt die Fahrer zurück nach Rom, wo die 109. Giro d'Italia am Circus Maximus mit einem spannenden Sprint enden wird. Wer wird die Königsetappe für sich entscheiden und den Gesamtsieg feiern?

Die schlüsselabschnitte im überblick

Die schlüsselabschnitte im überblick

Die 17. Etappe mit der Zieldestination Alleghe verspricht ein gnadenloses Spektakel in den Dolomiten. Mit fast 5.000 Höhenmetern auf nur 200 Kilometern werden die Fahrer an ihre absolute Leistungsgrenze getrieben. Die 18. Etappe mit der gefürchteten Muro di Ca’ del Poggio könnte den entscheidenden Ausschlag für das Gesamtklassement geben. Hier gilt es, die Nerven zu bewahren und taktisch klug vorzugehen. Der Anstieg zur Pila in der 16. Etappe wird mit Sicherheit ebenfalls für dramatische Szenen sorgen.

Die Organisatoren haben eine Strecke kreiert, die sowohl die Schönheit der beteiligten Länder als auch die sportliche Vielseitigkeit der Fahrer in den Vordergrund stellt. Es bleibt abzuwarten, wer sich als würdiger Nachfolger von Primoz Roglic bezeichnen darf.