Magdeburg vor champions-league-duell: wiegert warnt vor überheblichkeit!

Szeged, Ungarn – Nur noch zwei Spiele trennen den SC Magdeburg vom Traum vom Final-Four in Köln! Am Mittwochabend fordert der deutsche Serienmeister Pick Szeged zur Revanche in der Champions League heraus. Doch Coach Bennet Wiegert mahnt zur Vorsicht: Das wird kein Selbstläufer.

Die bilanz spricht für magdeburg – aber die ungarn sind anders

Die bilanz spricht für magdeburg – aber die ungarn sind anders

Auf dem Papier scheint die Partie klar zugunsten der Magdeburger auszugehen. Als Titelverteidiger und vermeintlicher Deutscher Meister reisen sie zum Tabellenzweiten der ungarischen Liga. Die bisherige Bilanz – fünf Siege bei nur einer Niederlage gegen Szeged – untermauert diesen Eindruck. Doch Wiegert weiß, dass Statistiken in der Champions League wenig bedeuten.

„Dass wir uns automatisch ausruhen können, weil wir in der Gruppenphase gewonnen haben, vergessen Sie bitte!“, betonte der Coach auf der Pressekonferenz. „Das wird eine komplett andere Mannschaft sein, die uns erwartet. Szeged wird mit voller Wut ins Feld ziehen, um ihre Chance auf den Einzug ins Final-Four zu wahren.“

Auch Linksaußen Lukas Mertens schloss sich dieser Einschätzung an. „Es wird ein hitziges Spiel, das ist sicher“, so der Nationalspieler. „Das ungarische Publikum ist extrem lautstark und handballaffin. Sie pushen ihre Mannschaft nach vorne und sorgen für eine unglaubliche Atmosphäre. Wir müssen uns darauf einstellen und mental stabil bleiben.“

Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Konstanz. Nach den enttäuschenden Niederlagen im DHB-Pokalfinale gegen Flensburgland schien der SCM gegen Stuttgart zwar einen Schritt in die richtige Richtung zu machen (30:26), doch Wiegert fordert eine weitere Steigerung. „Das war ein gutes Gefühl, aber wir müssen die Ruhe bewahren, unsere Stärken fokussieren und unsere Schwächen ausmerzen. Über 120 Minuten müssen wir eine Top-Leistung abrufen, um in Szeged bestehen zu können.“

Die Übertragung des Viertelfinal-Hinspiels zwischen Pick Szeged und dem SC Magdeburg erfolgt exklusiv über den kostenpflichtigen Streamingdienst Dyn (Anzeige). Für alle, die kein Abonnement besitzen, bietet Sport BILD einen Live-Ticker an, um die entscheidenden Momente hautnah zu erleben. Die Dyn Media GmbH, zu der auch Sport BILD gehört, sichert so eine umfassende Berichterstattung über die europäische Handball-Elite.

Die Ungarn sind hungrig, die Magdeburger sind gewarnt. Ein spannendes Duell ist garantiert, das weit über die reine Ergebnisrechnung hinausgehen wird. Der Einzug ins Final-Four steht auf dem Spiel – und das motiviert!