Madrid mit dem rücken zur wand: arbeloa wettert nach bayern-pleite!

Madrid bangt! Real Madrid hat im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League überraschend mit 1:2 gegen den FC Bayern verloren. Trainer Álvaro Arbeloa zeigte sich nach dem Spiel sichtlich angefressen und deutete offen eine Benachteiligung durch den Schiedsrichter an. Das Rückspiel in München droht zur Zitterpartie für die Königlichen.

Die gelb-rote karte und der umstrittene elfmeter

Die gelb-rote karte und der umstrittene elfmeter

Die Stimmung im Bernabéu war nach dem Schlusspfiff eisgekalt. Arbeloa ließ seiner Frustration freien Lauf und kritisierte die Entscheidung, Aurélien Tchouaméni die Gelb-Rote Karte zu zeigen. „Ich verstehe diese Entscheidung überhaupt nicht. Es war kein Foul, das eine Verwarnung rechtfertigt, geschweige denn den Ausfall für das Rückspiel bedeutet. Das ist ein enormer Nachteil für uns!“ Auch der nicht gegebene Elfmeter für Real nach einem Foul an Kylian Mbappé in der zweiten Halbzeit ließ den Coach die Zornesröte steigen. „Da muss der Schiedsrichter einfach zwingend Pfeifen! Tahs Einsteigen war brandgefährlich.“

Die Bayern präsentierten sich in Madrid als eine Mannschaft, die sich nichts gefallen lässt. Manuel Neuer hielt mit herausragenden Paraden sein Team im Spiel, während Harry Kane und Thomas Müller eiskalt die sich bietenden Chancen nutzten. Doch Arbeloa weigert sich, die Hoffnung aufzugeben. „Wir haben gezeigt, dass wir Bayern vor allem im letzten Drittel weh tun können. Neuer hat heute einfach einen überragenden Job gemacht. Aber wir werden in München alles daran setzen, das Ruder herumzureißen.“

Besonders Mbappé lobte Arbeloa in allerhöchstem Maße. „Er ist der beste Spieler der Welt. Er hat heute alles gegeben und den Ausgleich erzielt. Ein Mann wie er kann jedes Spiel entscheiden.“ Auch Jude Bellingham, der nach seiner Verletzungspause erst in der zweiten Halbzeit ins Spiel kam, soll im Rückspiel eine größere Rolle spielen. „Mit ihm auf dem Platz sind wir eine ganz andere Mannschaft. Er ist unser Schlüssel zum Erfolg.“

Die Analyse der eigenen Fehler fiel bei Arbeloa nüchtern aus: „Wir haben einfache Ballverluste produziert, die Bayern eiskalt bestraft haben. Beim Aufbauspiel müssen wir künftig konzentrierter agieren und sofort nach Ballverlust den Raum schließen. Das haben wir heute nicht hinbekommen.“

Die Aufgabe in München ist enorm, aber Real Madrid hat bereits in der Vergangenheit bewiesen, dass es in europäischen Nachturnieren zu Höchstleistungen fähig ist. Die Frage ist, ob die Königlichen diesen historischen Ruf nun wiederlasten können.