Bayern demütigt real: arbeloa wetzt die schiedsrichter-wut auf!
Madrid zittern! Nach dem 1:2 im Champions-League-Viertelfinale gegen den FCBayern steht der Königliche vor einem fast unmöglichen Unterfangen. Trainer Álvaro Arbeloa schimpfte nach dem Spiel nicht nur über die vergebene Chance, sondern auch deutlich über die Leistungen des Unparteiischen – ein Signal der Verzweiflung angesichts der Lage.
Die gelb-rote karte als wendepunkt?
Die Niederlage schmerzt, und das nicht nur wegen des knappen Ergebnisses. Arbeloa machte seine Unzufriedenheit deutlich: „Es ist eine Niederlage, die wir mit etwas mehr Glück hätten vermeiden können. Zwei Ballverluste wurden auf diesem Niveau eiskalt bestraft.“ Doch die Gelbe Karte für Aurélien Tchouaméni in der 36. Minute, die ihm im Rückspiel fehlen wird, beschäftigt den Coach am meisten. „Das ist ein wichtiger Ausfall bei einer Karte, bei der ich nicht verstehe, was der Schiedsrichter gesehen hat“, wetterte er. Das Foul an Michael Olise wirkte offenbar harmloser, als der Unparteiische es sah.
Aber es ist nicht nur das. Jonathan Tahs hartes Einsteigen gegen Kylian Mbappé blieb ohne rote Karte – ein Fakt, der Arbeloa ebenfalls nicht einleuchten will. „Das ist unverständlich!“, betonte der Spanier.

Mbappé als hoffnungsschimmer und neuer als fels in der brandung
Trotz der Missstände klammert sich Arbeloa an die Mentalität seiner Mannschaft. „Ich bewundere den Ehrgeiz meiner Spieler. Wer nicht daran glaubt, kann in Madrid bleiben – wir fahren nach München, um zu gewinnen.“ Kylian Mbappé, der den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielte, bekam von seinem Trainer allerbeste Noten: „Ich habe einen sehr engagierten Spieler gesehen, der in der Lage ist, den Unterschied zu machen. Für mich ist er der beste Spieler der Welt.“ Auch Jude Bellingham, der nach seiner längeren Pause zunächst nur eingewechselt wurde, soll im Rückspiel eine größere Rolle spielen. „Mit ihm sind wir eine bessere Mannschaft.“
Die Analyse der Gegentore zeigte die Schwächen auf: „Alle Tore entstehen durch Fehler. Wenn wir von hinten aufbauen, müssen wir nach Ballverlust sofort schließen. Das haben wir nicht gut genug gemacht.“ Manuel Neuer bewies einmal mehr seine Klasse und verhinderte mit zahlreichen Paraden, dass die Königlichen noch tiefer in der Verzweiflung stürzen.
Real Madrid muss in München eine Leistung abrufen, die seinesgleichen sucht. Es braucht einen Abend wie aus dem Bilderbuch, einen Abend, an dem die Magie des Bernabéu-Stadions auf den Rasen von München überschwappt. Ob das gelingt? Die Reise nach München wird für die Königlichen zur Achterbahnfahrt der Emotionen.
