Madrid feiert lauf-wahnsinn: 47.000 sportler stürmen die straßen!
Madrid hat sich am Sonntag in eine riesige Laufstrecke verwandelt! Die Zurich Rock 'n' Roll Running Series lockte mit Marathon, Halbmarathon und 10-Kilometer-Lauf eine Rekordzahl von 47.000 Teilnehmern an – eine Steigerung von zweitausend Teilnehmern im Vergleich zum Vorjahr. Die Nachfrage war so groß, dass sich sogar 8.000 Läufer auf der Warteliste befanden.
Ein fest für den breitensport
Die Verteilung der Teilnehmer auf die Distanzen zeigt deutlich die Beliebtheit des 10-Kilometer-Laufs, insbesondere bei Frauen. Mit einem Frauenanteil von 56 Prozent ist dieser Lauf die spanische Veranstaltung mit der höchsten weiblichen Beteiligung. Insgesamt machen Frauen stolze 37 Prozent aller Teilnehmer aus, eine bemerkenswerte Entwicklung, die den Trend zum wachsenden Frauenlauf in Spanien widerspiegelt. Aus allen spanischen Regionen sowie aus Ceuta und Melilla reisten Sportler, wobei die Spanier mit 72 Prozent der Teilnehmer die Mehrheit stellen.
Der Rest – 28 Prozent – entfällt auf 13.210 internationale Teilnehmer aus 113 Ländern, darunter Frankreich, Großbritannien, Italien, Deutschland und die Vereinigten Staaten.

Afrikanische spitze trifft auf spanische hoffnungsträger
Im Marathon deutet alles auf einen Sieg der kenianischen Läufer hin. Zenebu Fikadu, Amente Sorome, Kena Girma und Aynalem Kassahun gehören zu den Top-Favoritinnen und werden versuchen, ihre Dominanz zu behaupten. Auch bei den Männern ist die afrikanische Konkurrenz stark, mit Athleten wie Betesfa Getahun, Adugna Takele und Limenih Getachew, die zu den besten Zeiten der Welt zählen. Alejandro Jiménez, der spanische Hoffnungsträger, will mit einer starken Leistung überraschen und den Afrikanern das Leben schwer machen.
Im Halbmarathon wird es ein spannendes Duell zwischen Isabel Barreiro und María Lázaro geben, während Carlos Mayo als einziger unter der einstündigen Marke bei den Männern der klare Favorit ist. Jesús Ramos, Mikiyas Barega und Gideon Kiprop werden versuchen, ihm das Wasser abzukochen. Der 10-Kilometer-Lauf verspricht ebenfalls ein Spektakel, mit Águeda Marqués und Irene Sánchez Escribano im Visier. Adam Maijó, Yago Rojo und Adrián Ben wollen sich um die vorderen Plätze streiten.
Die diesjährige Ausgabe ist außerdem ein besonderes Ereignis, da der Madrid-Marathon zum ersten Mal Teil der 'Maratones Europeos Clásicos' (EMC) ist – einer Initiative, die acht der renommiertesten Marathons Europas vereint und Sport, Tourismus und Kultur verbindet. Von Rom über Lissabon bis hin nach Frankfurt, diese Marathons sind ein Symbol für europäische Sporttradition.
Die Zahlen sprechen für sich: 47.000 Läufer, 113 Nationen, ein Rekord an weiblicher Beteiligung. Madrid hat bewiesen, dass es nicht nur eine pulsierende Metropole ist, sondern auch eine Hochburg des Breitensports. Die Stadt hat sich als Gastgeber für Weltklasseläufe etabliert und bietet eine Bühne für Athleten aus aller Welt. Die Energie war spürbar, das Publikum euphorisch – ein unvergessliches Ereignis für alle Beteiligten.
