Madrid: euroliga-albtraum in piraeus – kann das wunder noch gelingen?
Ein weiterer Ausrutscher, ein weiteres Déjà-vu. Der FC Barcelona hat gestern Abend im griechischen Piraeus eine bittere Niederlage gegen den Tabellenführer Panathinaikos Athen verkosten müssen. Doch das Ergebnis selbst ist nicht das eigentliche Problem, sondern die anhaltende Serie von Auswärtsschlappen, die das Team von Trainer Sergio Scariolo in dieser Saison plagen. Die Champions League-Ambitionen des Madrider Klubs schweben in höchster Gefahr.

Die auswärtsschwäche als achillesferse
Die Bilanz liest sich wie ein Lehrbuchbeispiel für eine Auswärtsschwäche: Fünf Siege aus dreizehn Spielen. Nur Bayern München, Virtus Bologna, Baskonia, Anadolu Efes und ASVEL Villeurbanne sind noch schlechter unterwegs. Diese Zahlen sprechen eine deutliche Sprache und lassen kaum Raum für Optimismus, wenn es darum geht, eine gute Position für die Playoffs zu sichern.
Scariolo selbst räumte nach der Partie ein, dass die Mannschaft in entscheidenden Momenten oft die Nerven verlieren und es versäumt, Siege einzufahren, die bereits in der Hand lagen.
