Fussballerinnen protestieren: cup-termine gefährden gesundheit!
Ein ungewöhnlicher Protest erschüttert die Copa de la Reina 2026: Spielerinnen aller teilnehmenden Teams haben sich zu einer gemeinsamen Aktion zusammengefunden, um auf prekäre Bedingungen in der Königin-Cup-Austragung aufmerksam zu machen. Im Zentrum der Kritik stehen die äußerst ungünstigen Anstoßzeiten für die Halbfinale und das Finale – um 10:00 und 10:30 Uhr morgens. Eine Entscheidung, die die sportliche Leistungsfähigkeit massiv beeinträchtigt und die Gefahr von Verletzungen erhöht.

Die forderung nach würde und gesundheit
Die Associação de Jogadoras de Futebol Sala Feminino (AJFSF) betont, dass diese frühen Termine eine ausreichende Erholung zwischen den Spielen unmöglich machen. Die Spielerinnen sind gezwungen, unter Höchstleistung zu agieren, während ihr Körper noch nicht vollkommen wach ist und die Regeneration leidet. Acht Teamkapitäne haben ihre Bedenken bereits in den letzten zwei Wochen der Real Federación Española de Fútbol (RFEF) und dem Consejo Superior de Deportes (CSD) mitgeteilt, doch die Asociación de Clubes (ACFSF) hat jeglichen Dialog verweigert. Dies ist ein Schlag ins Gesicht für die Athletinnen, die ihr Können in dieser prestigeträchtigen Liga zeigen.
Was niemand offen anspricht: Die finanzielle Macht der Vereine steht oft im Konflikt mit dem Wohl der Spielerinnen. Hier wird offensichtlich, dass kurzfristige Gewinne über die Gesundheit und das Leistungsniveau der Sportlerinnen gestellt werden. Doch die Spielerinnen lassen sich nicht einschüchtern.
Die AJFSF fordert nun dringend die Einführung eines verbindlichen Rahmens, der Mindeststandards für Transport, Spielplanung und insbesondere die Pausen zwischen den Spielen festlegt. Es geht nicht um Sonderbehandlungen, sondern um die Schaffung fairer und gesunder Bedingungen, die die Qualität des Wettbewerbs sichern und gleichzeitig die Gesundheit der Spielerinnen schützen. Die Spielerinnen des Alcorcón zeigen mit ihrem Protest, dass sie bereit sind, für ihre Rechte einzustehen.
Obwohl die Mannschaften weiterhin an den Spielen teilnehmen werden, ist die Botschaft klar: Die Spielerinnen sind professionell und engagiert, aber sie werden nicht länger still hinnehmen, dass ihre Gesundheit und Leistungsfähigkeit aufs Spiel gesetzt werden. Der Protest ist ein Signal an die Verantwortlichen: Die Wertschätzung des Frauenfußballs muss sich in Taten zeigen.
Die AJFSF schließt mit einem deutlichen Appell:
