Madrid bebt, carreras patzt: franzose zaubert, militao rettet!

Die Bernabéu-Arena tobte – und das nicht nur vor Freude. Ein französischer Flügelspieler ließ die Abwehr von Carreras reihenweise alt aussehen, während der Schlussmann zwar einen Treffer auf der Linie entschärfen konnte, dafür aber die Pfeife des Publikums vernehmen musste. Ein Abend voller Höhen und Tiefen für Real Madrid, der die Frage aufwirft, ob die Defensive wirklich stabil genug für die anstehenden Aufgaben ist.

Bellingham und militao als stabilisatoren

Bellingham und militao als stabilisatoren

Während der brasilianische Angreifer sichtlich zu kämpfen hatte und mehr Worte als Taten produzierte, sorgten die späten Wechsel von Bellingham und Militao für frischen Wind und mehr Stabilität im Spiel der Königlichen. Ihre Einwechslung war der verdiente Anstoß für eine spürbare Verbesserung im Mittelfeld und in der Abwehr. Ein klarer Beweis für die Tiefe des Kaders, die Ancelotti zur Verfügung steht.

Doch der Abend gehörte zweifellos dem französischen Flügelspieler. Seine Dribblings waren ein Augenschmaus, seine Pässe präzise und seine Schnelligkeit schlichtweg unschlagbar. Carreras hatte schlichtweg keine Chance, ihn zu stoppen. Ein Mann am Abend, der dem Bernabéu neue Hoffnung schenkte. Die Tatsache, dass der Schlussmann, obwohl er einen wichtigen Ball rettete, am heftigsten von den eigenen Fans ausgepfiffen wurde, zeigt die hohe Erwartungshaltung und den Druck, der auf den Schultern der Spieler lastet.

Die Bilanz: Ein Sieg, der zwar errungen wurde, aber nicht ohne Fragezeichen. Die Offensive glänzte, die Defensive wackelte, und die Fans forderten mehr Leidenschaft. Die nächsten Spiele werden zeigen, ob Real Madrid diese Herausforderungen meistern kann. Die Leistung von Militao in den letzten Minuten ließ jedoch aufhorchen und gab Anlass zur Hoffnung, dass die Abwehr bald wieder in Bestform sein wird. Die Lautstärke der Pfiffe gegen Carreras war deutlich zu hören und könnte ein Weckruf für ihn sein, sich noch mehr anzustrengen.