Lok leipzig demoliert hertha ii und flirirt mit dem aufstieg

4:0 gegen die Berliner U23, 4.803 Fans, die Brust raus: Lok Leipzig macht die Jena-Pleite in 90 Minuten wett und zeigt der Regionalliga Nordost, warum sie oben steht.

Siebeck & maderer schaufeln hertha das nächste leipziger debakel

Siebeck & maderer schaufeln hertha das nächste leipziger debakel

Am 15. März 2026 war die U23 von Hertha BSC nur Statist. Alexander Siebeck traf vor und nach der Pause, Stefan Maderer erhöhte nach dem Seitenwechsel auf 2:0, Ayodele Adetula sorgte mit Volleykunst für die Vorentscheidung. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: vier Tore, drei Punkte, Platz eins verteidigt.

Trainerin Katja Kramt hatte vor Wochenfrist nach dem 0:2 in Jena von Reaktion gefordert – ihre Spieler lieferten sie ab. Schon in der 13. Minute hatte Tobias Dombrowa die erste Großchance, doch erst kurz vor der Pause fiel der Bann: Kabashi durchsteckt, Maderer legt quer, Siebeck netzt kalt ab. Die Gäste aus Berlin wirkten wie gelähmt, ihre Statistik gegen Lok jetzt: 0:6, 1:4, 2:7, 0:4 – 3:22 Tore in vier Partien.

Nach der Pause ging es Schlag auf Schlag. Maderer verwertete einen Konter, Adetula jagt eine abgewehrte Ecke volley unter die Latte. Als Siebeck in der 81. Minute den Abpraller von Kangs Schuss abfälscht, jubelten selbst die harten Rangordner auf der Gegentribüne. Mit 13 Gegentoren in 26 Spielen stellt Lok die stabilste Defensive der Liga; Torjäger Siebeck bringt es auf 17 Saisontreffer.

Für Hertha II ist die Saison längst zur Lehrstunde verkommen. Die Berliner rutschen auf Rang 15 ab, nur zwei Punkte trennen sie vom ersten Abstiegsplatz. Trainer Frank Engel muss nach dem 0:4 zusehen, wie seine Talente an der Pleiße erneut die Nerven verlieren – und wie Leipzigs Schlachtplan aufsteigt: früh pressen, rasch umschalten, eiskalt verwandeln.