Lfp verschiebt lens gegen psg – meistertitel auf bestellung?
Es war ein offenes Geheimnis, jetzt ist es amtliche Realität: Der Vorstand der Ligue de Football Professionnel hat das Spitzenspiel zwischen RC Lens und Paris Saint-Germain offiziell verschoben. Einstimmig, heißt es. Einstimmig – obwohl Lens lautstark dagegen war.
Ein beschluss, der nach maßgeschneidertem riecht
Das Spiel war ursprünglich für den 11. April angesetzt. Lens steht in der Tabelle einen Punkt hinter dem PSG – allerdings mit einer Partie mehr ausgetragen. Jetzt wird diese direkte Begegnung irgendwo zwischen dem 9. und 16. Mai nachgeholt, eingeklemmt zwischen Spieltag 33 und 34. Genau das, was Lens unter allen Umständen vermeiden wollte.
Der Klub aus dem Norden Frankreichs hatte sich in einem Kommuniqué vom 23. März unmissverständlich geäußert: Eine Verlegung würde bedeuten, dass der Verein 15 Tage ohne Wettkampf dasteht und dann im Dreitagesrhythmus spielen muss – ein Tempo, das weder beim Saisonstart vereinbart wurde noch mit den finanziellen und personellen Mitteln eines Klubs wie Lens vereinbar ist. Deutlicher kann man die eigene Ohnmacht kaum beschreiben.

Der eigentliche profiteur braucht nicht lange gesucht zu werden
Der offizielle Grund für die Verlegung: PSG soll sich optimal auf das Rückspiel im Champions-League-Viertelfinale gegen Liverpool in Anfield vorbereiten können. Kein Kommentar, keine Entschuldigung, keine Erklärung darüber, warum europäische Interessen eines einzigen Klubs schwerer wiegen als die sportliche Integrität einer ganzen Meisterschaft.
Und Lens ist nicht das einzige Opfer dieser Logik. Auch das Spiel zwischen Brest und Straßburg wurde verschoben – damit Straßburg sich auf das Conference-League-Viertelfinale gegen Mainz konzentrieren kann. Zwei Verlegungen, ein Muster.

Was lens schon im märz ahnte
Im besagten Kommuniqué schrieb Lens von einem „beunruhigenden Gefühl
