Leuenberger: mehr als nur taktik – der zsc-sportchef im dauereinsatz

Sven Leuenberger, der Sportchef des amtierenden Schweizer Meisters ZSC Lions, ist bei Weitem mehr als nur ein Kaderplaner. Während die Spieler auf dem Eis um jeden Punkt kämpfen, ist er voll integriert in den Spielbetrieb und übernimmt dabei Aufgaben, die weit über die übliche Tribünenbeobachtung hinausgehen.

Die augen des trainers: videostudium im live-modus

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Wer Leuenberger während eines Spiels auf der Tribüne sieht, könnte meinen, er würde sich die Daumen wundkauen. Doch weit gefehlt. Der 56-Jährige ist in enger Zusammenarbeit mit dem Torhütertrainer Magnus Wennström tätig. Während Wennström den Einsatz des Keepers im Fokus behält, konzentriert sich Leuenberger auf die blauen Linien und mögliche Offside-Situationen – eine Aufgabe, die er bewusst wählt, um schneller reagieren zu können. „Wir sind einfach etwas schneller, wenn wir zu zweit sind“, erklärt er MySports. „Es lenkt auch etwas ab vom Spiel, man ist nicht allzu nervös. Man hat auch etwas zu tun und schaut nicht nur zu, das tut mir teilweise recht gut.“

Die Aufteilung der Aufgaben ist dabei nicht nur eine Frage der Effizienz. Es ist auch ein Ventil für die Nerven. Denn die Verantwortung für den Erfolg des Teams lastet schwer auf seinen Schultern.

Es ist eine Beobachtung, die oft übersehen wird: Der Sportchef ist ein integraler Bestandteil des Teams, selbst wenn er nicht direkt auf dem Eis steht. Er ist der Draht zum Trainer, der Analytiker, der Stratege – und im Fall von Sven Leuenberger auch der unermüdliche Beobachter, der jede Kleinigkeit analysiert, um dem Team einen Vorteil zu verschaffen. Die Niederlage in Davos mag enttäuschend gewesen sein, doch Leuenbergers Einsatz zeigt: Er lässt sich nicht entmutigen und arbeitet unermüdlich daran, die ZSC Lions auf dem Weg zum erneuten Titel zu unterstützen.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Die ZSC Lions sind bekannt für ihre taktische Flexibilität und ihre Fähigkeit, sich an veränderte Spielsituationen anzupassen. Ein nicht unerheblicher Teil dieses Erfolgs ist zweifellos auf die akribische Arbeit von Sven Leuenberger zurückzuführen. Er ist der stille Architekt hinter den Kulissen, der dafür sorgt, dass das Team immer bestens vorbereitet ist.