Pogacar triumphiert in flandern: van der poel erneut geschlagen!

Tadej Pogacar hat erneut bewiesen, dass er derzeit der unangefochtene König der Klassiker ist. Bei der Flandern-Rundfahrt 2026 ließ der slowenische Weltmeister Mathieu van der Poel im packenden Finale erneut hinter sich und sicherte sich seinen dritten Sieg in Oudenaarde – und sein zwölftes Monument der Radsportgeschichte.

Ein duell auf augenhöhe, entschieden am oude kwaremont

Ein duell auf augenhöhe, entschieden am oude kwaremont

Das Rennen war von Anfang an ein Kampf auf höchstem Niveau. Van der Poel, der als großer Favorit ins Rennen ging, versuchte früh, Pogacar unter Druck zu setzen. Doch der Slowene hielt stand und konterte mit einer beeindruckenden Attacke am Oude Kwaremont. Dort schüttelte er Van der Poel ab und fuhr seinen Vorsprung bis ins Ziel aus. Der Abstand betrug am Ende 33 Sekunden. Ein deutliches Zeichen der Überlegenheit Pogacars.

Remco Evenepoel, in Flandern zum ersten Mal dabei, zeigte ebenfalls eine starke Leistung und beendete das Rennen als Dritter (+1:10 Minuten). Ein vielversprechendes Ergebnis für den jungen Belgier, der sich in der Zukunft noch stärker entwickeln könnte.

Nur zwei Wochen nach seinem Sieg bei Mailand-Sanremo demonstrierte Pogacar einmal mehr seine unglaubliche Vielseitigkeit und seine Ausdauer. Mit seinem zwölften Monument-Sieg kommt er dem Rekordhalter Eddy Merckx (19 Siege) näher. Die Frage ist, wie lange wird es dauern, bis Pogacar diesen eindrucksvollen Wert übertrifft?

Ein kurioser Moment im Rennen sorgte für kurzzeitige Aufregung: Eine Bahnschranke teilte das Fahrerfeld, wobei Van der Poel gezwungen war, zu warten. Ob dieser Zwischenfall seinen Ausgang maßgeblich beeinflusste, bleibt Spekulation. Experten wie Rolf Aldag räumten jedoch ein, dass ein Zielsprint in diesem Fall für Van der Poel schwierig gewesen wäre, da Pogacar in einer exzellenten Form war.

Die Flandern-Rundfahrt hat erneut bewiesen, warum sie zu den prestigeträchtigsten Rennen im Radsport gehört. Die Kombination aus anspruchsvollen Kopfsteinpflasterpassagen, steilen Anstiegen und einem starken Fahrerfeld sorgte für ein Rennen voller Dramatik und Spannung. Und Tadej Pogacar hat einmal mehr bewiesen, dass er der Mann der Stunde ist.