Pogacar triumphiert bei flandern-rundfahrt – van der poel und evenepoel im sog

Tadej Pogacar hat bei der 110. Flandern-Rundfahrt einmal mehr seine Dominanz im Radsport unter Beweis gestellt. Der Slowene fuhr im Alleingang zum Sieg und gleicht damit den Rekord des Niederländers Mathieu van der Poel. Ein Spektakel auf Kopfsteinpflaster und Anstiegen begeisterte die Fans entlang der Strecke – ein Sieg, der die Radsportwelt in Atem hält.

Van der poels jagd auf den rekord scheitert

Van der poels jagd auf den rekord scheitert

Mathieu van der Poel, der seinen vierten Sieg bei der „Ronde van Vlaanderen“ und damit den alleinigen Rekord anstrebte, musste sich erneut dem unschlagbaren Pogacar geschlagen geben. Vor dem Rennen hatte er bereits seine Zweifel geäußert, ob er Pogacar schlagen könne, und diese Prognose bestätigte sich am Ende. Die Bahnschranke kurz nach dem Start sorgte für eine kurzzeitige Neutralisierung, doch das Rennen nahm schnell wieder Fahrt auf.

Die ersten 101 Kilometer verliefen relativ kontrolliert, bevor Pogacars Team UAE Emirates-XRG das Tempo erhöhte und das Feld spaltete. Florian Vermeersch übernahm die Verantwortung und riss das Feld auseinander. Zu diesem Zeitpunkt waren die ehemaligen Weltmeister van der Poel, Mads Pedersen und Remco Evenepoel Teil einer prominenten Verfolgergruppe.

Der entscheidende Angriff am Oude Kwaremont kam 17 Kilometer vor dem Ziel. Pogacar attackierte und ließ van der Poel hinter sich. Ein Blick auf die Konkurrenz zeigte, dass Pedersen und Wout van Aert keine Chance hatten, mitzuhalten. Sogar Remco Evenepoel, der in seiner Heimat ein starkes Debüt gab, war gezwungen, abreißen zu lassen. Pogacar rollte schließlich als Sieger ins Ziel, die Jubelstürme waren ihm gewiss.

Die Fans entlang der Strecke feierten die Fahrer mit ausgelassener Stimmung, die bereits am Vormittag Einzug gehalten hatte. Das Rennen bot ein sportliches Spektakel, das die Zuschauer in seinen Bann zog. Die Kombination aus Kopfsteinpflastersektoren und steilen Anstiegen sorgte für eine anspruchsvolle Herausforderung für die Athleten.

Pogacar geht nun mit großem Selbstvertrauen in seine nächste Mission. Nach seinem Sieg bei Mailand-Sanremo im März hat er am kommenden Sonntag das ehrgeizige Ziel, auch Paris-Roubaix zu gewinnen und damit seine Sammlung an Klassikersiegen zu vervollständigen. Es bleibt abzuwarten, ob jemand Pogacars Dominanz brechen kann. Die Antwort wird sich am Sonntag in Roubaix zeigen.