Lena dürr verpasst olympia-medaille nach startfehler im slalom
- Bittere enttäuschung für lena dürr: olympia-traum geplatzt
- Frühes aus nach patzer am ersten tor
- Erste reaktionen: „katastrophe, worst case“
- Dürr suchte nach erklärung, fand aber keine
- Positives trotz des ausscheidens
- Starke leistung im riesenslalom, knapp am podest vorbei
- Unterstützung von vlhova
- Deutsche medaillenbilanz: aicher glänzt mit silber
- Aicher: „einfach ski fahren, wie jeden tag“
- Ergebnisse und ausblick
Bittere enttäuschung für lena dürr: olympia-traum geplatzt
Ein Schockmoment für Lena Dürr und die deutschen Ski-Fans: Die 34-Jährige schied im olympischen Slalom von Mailand/Cortina bereits beim ersten Tor aus. Trotz guter Ausgangslage nach dem ersten Durchgang endeten die Medaillenhoffnungen abrupt. Die Enttäuschung war unmittelbar nach dem Rennen deutlich spürbar.
Frühes aus nach patzer am ersten tor
Weniger als zwei Sekunden – so schnell war der Traum von einer Medaille geplatzt. Dürr, die als Zweite in den zweiten Durchgang gegangen war, erwischte das erste Tor unglücklich und verlor die Kontrolle. Ein bitteres Ende für die deutsche Skirennläuferin. Das Aus kam unerwartet, da sie im ersten Durchgang noch eine starke Leistung gezeigt hatte.

Erste reaktionen: „katastrophe, worst case“
„Katastrophe. Worst Case“, so die ersten Worte von Lena Dürr im ZDF. Sie sprach von einem „dämlichen Fehler“ und einem „beschissenen Gefühl“. Auch ihre Konkurrentinnen zeigten Mitgefühl. Die Schweizerin Camille Rast, die später Silber gewann, konnte ihr Unverständnis kaum verbergen.

Dürr suchte nach erklärung, fand aber keine
Nach dem Aus blieb Dürr kurz auf der Piste stehen und blickte ins Leere. „Ich hatte am Start eine klare Idee, wie ich fahren wollte. Aber dann geht alles so schnell, dass man es gar nicht versteht“, erklärte sie später im Interview. Der Fehler war so plötzlich, dass sie ihn zunächst kaum verarbeiten konnte.
Positives trotz des ausscheidens
Trotz der Enttäuschung versuchte Lena Dürr, auch das Positive zu sehen: „Ich habe es wieder versucht, war vorne dabei. Allein zu wissen, an so einem Tag vorne mitzukämpfen, ist ein cooles Gefühl.“ Auch im Riesenslalom hatte sie bereits gute Chancen gezeigt.
Starke leistung im riesenslalom, knapp am podest vorbei
Im Riesenslalom war Dürr ebenfalls stark vertreten, rutschte aber vom zweiten Platz nach dem ersten Durchgang noch auf den neunten Platz ab. Dabei fehlten ihr nur 0,19 Sekunden auf den Silberrang. „Einfach da oben zu stehen, mit der besten Skiversion von mir selbst – ich bin lange nicht mehr so gut Ski gefahren“, sagte sie.
Unterstützung von vlhova
Eine besondere Geste erfuhr Dürr von Petra Vlhova, der Olympiasiegerin von vor vier Jahren. „Sie hat mich vor dem zweiten Durchgang umarmt und mir ihre Energie mitgeben wollen“, verriet Dürr. Diese Unterstützung von Konkurrentinnen zeigte den besonderen Geist im Skisport.
Deutsche medaillenbilanz: aicher glänzt mit silber
Für das deutsche Team holte Emma Aicher zwei Silbermedaillen in der Abfahrt und der Team-Kombination. Im Slalom erreichte sie Platz 9. „Ich weiß, dass ich es besser kann“, sagte Aicher, die aber auch mit ihrer Top-10-Platzierung zufrieden war.
Aicher: „einfach ski fahren, wie jeden tag“
Emma Aicher betonte, dass sie versucht habe, ruhig zu bleiben und einfach Ski zu fahren, wie sie es jeden Tag macht. „Das muss nicht anders sein, nur weil jetzt Olympia ist.“ Ihr Erfolgsrezept sei es, sich das Leben nicht unnötig kompliziert zu machen.
Ergebnisse und ausblick
Die Olympischen Winterspiele in Mailand/Cortina endeten für Lena Dürr leider ohne Medaille. Trotzdem zeigte sie starke Leistungen und kämpfte bis zum Schluss. Emma Aicher konnte mit ihren zwei Silbermedaillen für das deutsche Team glänzen. Der Skisport bleibt spannend und voller Überraschungen.
